Ziele und Anliegen

Die Deutsche Liga für das Kind ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss zahlreicher Verbände und Organisationen aus dem Bereich der frühen Kindheit. Sie zählt zu den führenden Verbänden in Deutschland, wenn es um den Einsatz für das Wohlergehen und die Rechte von Kindern geht. Zu den rund 240 Mitgliedern gehören wissenschaftliche Gesellschaften, kinderärztliche und psychologische Vereinigungen, Familien- und Jugendverbände und zahlreiche Lions Clubs.

 

Ziel der Liga ist es, das Wohlergehen von Kindern zu fördern und ihre Rechte und Entwicklungschancen in allen Lebensbereichen zu verbessern.

Fachpolitische Anliegen

 

Einige unserer zentralen Anliegen und fachpolitischen Positionen können Sie hier einsehen und als PDF herunterladen (nicht barrierefrei): 

 

Spielräume für Kinder: Die Rechte des Kindes müssen besonders in und nach Krisenzeiten gewährleistet sein

Die Deutsche Liga für das Kind fordert künftige Bundesregierung zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz auf – Kinder müssen an der Ausgestaltung der Krisenbewältigung beteiligt sein.

Pressemitteilung vom 8. Oktober 2021

 

Kinderrechte ins Grundgesetz: Scheitern des Vorhabens herber Dämpfer für Kinder, Jugendliche und Familien

Zum Scheitern des Koalitionsvorhabens, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, erklärt das Aktionsbündnis Kinderrechte in einer gemeinsamen Presseerklärung:

Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 8. Juni 2021

 

Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!

Mehr als 100 Organisationen fordern die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Denn
bis heute werden bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung die Belange und
Rechte von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtigt.

Gemeinsamer Appell des Aktionsbündnisses Kinderrechte vom 25. März 2021

 

Echte Kinderrechte ins Grundgesetz 

Warum braucht es explizite Kinderrechte im Grundgesetz? Was verbessert sich dadurch? Argumente für eine Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung.  

Gemeinsames Hintergrundpapier vom 19. Februar 2021 

 

Junge Kinder und ihre Eltern in der Corona-Zeit  

Die Deutsche Liga für das Kind fordert schrittweise Öffnung der Kitas und Kindertagespflegestellen  

Stellungnahme der Deutschen Liga für das Kind vom 20.April 2020 

 

Wahlrecht ohne Altersgrenze: Konsequenz der Demokratie 

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, ist im Grundgesetz geregelt. Jedoch sind Heranwachsende unter 18 – das ist fast jeder sechste deutsche Staatsbürger und jede sechste Staatsbürgerin – allein aufgrund seines oder ihres Alters vom Grundrecht der Wahl ausgeschlossen. Welche Konsequenzen das hat und wie es anders sein könnte, ist hier in Kürze zusammengefasst.  

Grußwort der Deutschen Liga für das Kind vom 20. April 2015 in der Broschüre „Wahlprüfungsbeschwerde gegen die Europawahl“ von Axel Adrian  

 

Kinder psychisch kranker Eltern benötigen mehr und bessere Hilfen

Deutsche Liga für das Kind fordert gesetzliche Reformen zugunsten besonders belasteter Familien.

Pressemitteilung vom 23. Oktober 2020 

 

Ein Kind und viele Eltern: Kindeswohl muss Vorrang haben

Elternschaft wird vielfältiger und es ist keine Seltenheit, dass diejenigen Elternpersonen, die im Alltag für das Kind Verantwortung übernehmen, nicht die genetischen und biologischen Eltern sind. Auch die rechtliche Elternschaft kann sich von der sozialen, genetischen und biologischen Elternschaft unterscheiden. Maßstab für Reformen muss das Wohl der betroffenen Kinder sein.  

Pressemitteilung vom 25. Oktober 2019 

 

Seelisch gesund aufwachsen – neue Merkblätter und Filme für Eltern ergänzen die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 für Kinder

Die zehn Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ orientieren sich an den bekannten Merkblättern „Kinderunfälle“ und wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt.

Gemeinsame Pressemitteilung vom 26. März 2019 

 

Wechselmodell als gesetzlich zu verankerndes Leitmodell ungeeignet: Vorrang muss immer das Kindeswohl haben 

Die Betreuung bei getrennt lebenden Eltern muss im besten Interesse des Kindes geregelt sein – dies kann mit dem paritätischen Wechselmodell gelingen, jedoch darf daraus keine Regelvermutung abgeleitet werden. Deshalb muss das Kindeswohl immer Vorrang bei der Entscheidung haben.  

Gemeinsame Erklärung Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Liga für das Kind und Verband alleinerziehender Mütter und Väter vom 17. Oktober 2019