Pressemitteilung vom vom 29.05.2002

Recht haben und Recht bekommen …

Das Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung in der Praxis
Abschlussveranstaltung der Berliner Kampagne Mehr Respekt vor Kindern.

Mittwoch, 29. Mai 2002 19.00 Uhr
Rotes Rathaus Berlin Wappensaal
Jüdenstraße, 10173 Berlin
(U-Bhf. Alexanderplatz)

Gewaltfreie Erziehung – was haben wir erreicht? Was bleibt zu tun?

Antworten auf diese Fragen suchen

Senator Klaus Böger, der Kriminologie-Professor Kai-Detlef Bussmann aus Halle, Gabriele Conen aus dem Bundesfamilienministerium, die frühere Justizsenatorin Lore Maria Peschel-Gutzeit und die Leiterin des Berliner Landesjugendamtes, Ulrike Herpich-Behrens im Gespräch mit der Journalistin Annette Wilmes.

Die Berliner Kampagne hat mit einer Vielzahl von Aktionen, Informations- und Fortbildungsveranstaltungen über das Gesetz informiert, das seit November 2000 Kindern das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung garantiert:

§ 1631 BGB Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Hat sich das neue Gesetz bewährt?

Bevor am Mittwoch über die Berliner Situation diskutiert wird, informiert der Kriminologe Kai-Detlef Bussmannüber die Ergebnisse der bundesweiten Kampagne, die er im Auftrag der Bundesregierung untersucht hat.

„Die Botschaft von einer gewaltfreien Erziehung ist bei den Menschen angekommen“ resümiert Bundesfamilienministerin Christine Bergmann.

Die Begrüßungsworte sprechen 

Prof. Dr. Franz Resch, Präsident der Deutschen Liga für das Kind und

Dr. Gabriele Conen, Abteilungsleiterin Familie im Bundesfamilienministerium

Vor der Veranstaltung (ab 18.00 Uhr) ist die Ausstellung

Ohr aufs Herz!

… über Kinderwünsche und Erwachsene, die nicht zuhören

im Säulensaal des Rathauses geöffnet. Auf Einladung der Berliner Kampagne haben

1.000 Kinder aus 34 Berliner Kindertagesstätten diskutiert, gespielt und gemalt.

Kinder können äußern und gestalten, was sie sich von Erwachsenen und Politikern wünschen.

Im Anschluss an die Veranstaltung ist Gelegenheit zum Austausch bei einem Imbiss.

Träger der Berliner Kampagne sind der Arbeitskreis Neue Erziehung, der Deutsche Kinderschutzbund, das Kinderschutz-Zentrum Berlin und die Deutsche Liga für das Kind.

Bei Rückfragen: Deutsche Liga für das Kind Tel. 285 999 70 oder Jörg Maywald 0177- 6995074