Pressemitteilung vom 14.2.2003

frühe Kindheit-die ersten 6 Jahre

Die neue Ausgabe der Zeitschrift erscheint mit verändertem Gesicht

 

Berlin, 14.2.2003
In diesen Tagen erscheint die erste Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit im Jahr 2003. Sie zeigt sich in neuem Gewand: die Aktualität ist erhöht, der Service erweitert worden. Redaktionelle Beiträge richten sich nicht nur an ein Fachpublikum aus Wissenschaft und Praxis, sondern sind auch für Eltern interessant. Außerdem stellt frühe Kindheit in loser Folge einzelne Artikel der UN-Kinderrechtskonvention vor und kommentiert ihre Bedeutung vor dem Hintergrund aktueller Debatten um die Rechte des Kindes. In diesem Heft: Artikel 1, „Wann ist ein Mensch ein Kind?“

„Stör` ich? Zukunft ohne Kinder“, lautete das Thema der Jubiläumstagung zum 25-jährigen Bestehen der Deutschen Liga für das Kind vom 5.-7. Dezember 2002 in Berlin. Im Alltag vieler Menschen kommen Kinder kaum mehr vor. Wenn sie da sind, werden sie häufig als störend empfunden.

Welchen Belastungen die Familie ausgesetzt ist, wie schwierig es ist, der Entwicklung der Kinder gerecht zu werden, waren zentrale Fragen der interdisziplinären Tagung. Der Präsident der Liga, der Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Heidelberg, Franz Resch, sprach von dem psychosozialen Druck, der auf den Eltern lastet.

In frühe Kindheit sind die wichtigsten Beiträge der Veranstaltung dokumentiert: darunter der Festvortrag von Jutta Limbach, der Präsidentin des Goethe-Instituts Inter Nationes, und der Beitrag der Bundesministerin für Senioren, Familie und Jugend, Renate Schmidt.

Und wir haben Kinder und Erwachsene gefragt, wann sie sich durch den anderen gestört fühlen. Die Antworten finden Sie im Heft.

Von einigen Beiträgen der Jubiläumstagung wurde der Ton aufgezeichnet. Die Audio-CD ist über die Geschäftsstelle der Liga erhältlich.

Rückfragen in der Geschäftsstelle der Liga: Tel. 030-28599970

Internet: writing techniques for essays

Die „Deutsche Liga für das Kind“ wurde vor 25 Jahren gegründet, als „Initiative gegen frühkindliche Deprivation“. Sie zählt zu den führenden Verbänden in Deutschland, wenn es um das Wohl und die Rechte der Kinder geht. Zu den heute mehr als 250 Mitgliedsorganisationen gehören wissenschaftliche Gesellschaften, kinderärztliche und -psychologische Vereinigungen, Familien und Jugendverbände sowie zahlreiche Service Clubs.