Pressemitteilung vom 12. November 2010

Familie und Krippe gemeinsam zum Wohl des Kindes

Film „Krippenkinder“ bietet Eltern Orientierung und Hilfe

 

Die Deutsche Liga für das Kind und der gemeinnützige Kindergartenträger FRÖBEL e.V. stellen am 28. Januar (15.00 bis 17.30 Uhr) im Rahmen eines Neujahrsempfangs der Liga im Babylon-Kino in Berlin-Mitte den Informations- und Lehrfilm „Krippenkinder. Familie und Tagesbetreuung in gemeinsamer Verantwortung“ der Öffentlichkeit vor. Der Film (DVD) von Heike Mundzeck und Holger Braack steht ab März 2011 bundesweit Eltern und Fachkräften zur Verfügung.

Neue Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie und Frühpädagogik, aber auch gesellschaftliche Veränderungen machen die frühe, Familien ergänzende Betreuung junger Kinder in Krippen und Kin-dertagespflegestellen für viele Eltern attraktiv. Bereits heute geht mehr als jedes fünfte Kind unter drei Jahren in frühe Tagesbetreuung. Auch die Politik hat diese Entwicklung aufgegriffen. Ab dem 01.08.2013 haben Kinder mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Platz in Krippe oder Kindertagespflege.

Zugleich sind viele Eltern verunsichert. Sie wissen mitunter nicht, inwieweit der Trend zur Tagesbetreuung auch dem Wohl ihres Kindes entspricht. Der Film „Krippenkinder“ zeigt an anschaulichen Bei-spielen, unter welchen Voraussetzungen schon Ein- bis Dreijährige von Tagesbetreuung profitieren und wie die so wichtige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Familie und Krippe zum Wohl des Kindes gelingt. „Die Eltern wollen das Beste für ihr Kind und deshalb suchen sie kompetenten Rat. Mit beeindruckenden Bildern sowie Erfahrungsberichten von Eltern und Erzieherinnen bietet der Film wichtige Orientierungen“, sagt Prof. Franz Resch, Kinder- und Jugendpsychiater an der Uni-versität Heidelberg und Präsident der Deutschen Liga für das Kind anlässlich der Präsentation des Films. „Die Eingewöhnung in frühe Tagesbetreuung stellt für jedes Kind, aber auch für viele Eltern und Erzieherinnen eine Herausforderung dar. Kinder können diese Entwicklungsaufgabe besonders dann gut meistern, wenn die pädagogische Qualität stimmt und Familie und Krippe bestmöglich zusam-menarbeiten“, erklärt Prof. Susanne Viernickel, Frühpädagogin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und Mitglied in den Vorständen der Liga und des FRÖBEL e.V.

Der erste Teil des Films zeigt – vorrangig aus der Perspektive des Kindes – die Eingewöhnung in die Krippe, Schritt für Schritt. Weitere Kapitel behandeln die Themen „Eigenständig werden“, „Sprache und soziales Lernen“, „Erziehungspartnerschaft“ und „Kindertagespflege“. Der Film wurde von der Hamburger Produktionsfirma Luzifilm, Heike Mundzeck, im Auftrag der Deutschen Liga für das Kind hergestellt, mit besonderer Förderung und Unterstützung des FRÖBEL e.V. Weitere Förderer haben zur Realisierung des Films beigetragen.

Interviews mit Wissen-schaftlerinnen und Kita-Leiterinnen) ist ab März 2011 zum Preis von 12,- Euro (plus Versandkosten) über die Deutsche Liga für das Kind zu beziehen. Eine FRÖBEL-spezifische Version des Films wird sämtlichen FRÖBEL-Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Liga für das Kind wurde 1977 gegründet. Sie zählt zu den führenden Verbänden in Deutschland, wenn es um den Einsatz für das Wohl und die Rechte von Kindern geht. Zu den heute mehr als 250 Mitgliedsorganisationen gehören wissenschaftliche Gesellschaften, kinderärztliche und -psychologische Vereinigungen, Familien- und Jugendverbände und zahlreiche Lions Clubs.

Die FRÖBEL-Gruppe betreibt mehr als 100 Kindergärten in verschiedenen gemeinnützigen Gesell-schaften in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Eigentümer aller Gesellschaften der FRÖBEL-Gruppe ist der gemeinnützige FRÖBEL e.V., ein Zu-sammenschluss ambitionierter Erzieherinnen und Erzieher und gesellschaftspolitisch engagierter Persönlichkeiten.