Zeitschrift frühe Kindheit – Archiv

Mütterliche Berufstätigkeit als Risikofaktor?

von Martin Dornes

Die Zahl der Mütter, die in den ersten Lebensjahren ihres Kindes erwerbstätig sind, nimmt immer weiter zu. In den USA waren 1990 bereits über 50% der Mütter einjähriger Kinder berufstätig, in Deutschland lag 1992 die Erwerbstätigenquote von Müttern unter dreijähriger Kinder bei immerhin 38%. Damit kommt der Frage, ob mit der mütterlichen Berufstätigkeit ein Risiko für die Entwicklung des Kindes verbunden ist, eine wachsende sozialpolitische Bedeutung zu.

Es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die sich damit befassen, ob mütterliche Berufstätigkeit und dadurch bedingte Fremdbetreuung die kindliche Entwicklung gefährdet. Bis zum Jahre 1985 ist die Forschungslage die, daß bei einigermaßen adäquater Fremdpflege in der Zeit der Berufstätigkeit keine nachteiligen Folgen, weder für die kognitive noch für die sozial-emotionale Entwicklung festzustellen sind. Zwar ist die vorübergehende Trennung von der Mutter im ersten und auch im zweiten Lebensjahr für das Kind eine temporäre Belastung, aber sofern es in einer ihm vertrauten Umgebung durch eine ihm vertraute Person, in einer Gruppe, in der sich nicht zu viele Kinder befinden, betreut wird, sind keine meßbaren negativen Effekte der Fremdpflege nachweisbar.

Die Bindungstheorie

Die Maße für die sozial-emotionale Entwicklung, die in diesen Untersuchungen verwendet wurden, waren allerdings relativ grob. Die Bindungstheorie, die seit Mitte der 80er Jahre verstärkt diskutiert wird, hat dazu beigetragen, ziemlich sensible Maße für die sozial-emotionale Entwicklung, insbesondere für die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung bereitzustellen. Eine ihrer Grundaussagen ist, daß die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung ein Ergebnis der Interaktionsgeschichte im ersten Lebensjahr ist. Mütter/Eltern, die mit ihren Kindern feinfühlig interagieren, erhalten sicher gebundene Kinder; Eltern, die auf Kummer und Trostbedürfnisse ihres Kindes eher reserviert/zurückweisend reagieren, erhalten häufiger vermeidend gebundene Kinder; und Eltern, die eher inkonsistent reagieren – also gelegentlich feinfühlig, andere Male eher zurückweisend – erhalten vermehrt ambivalente Kinder.

Diese drei Qualitäten der Mutter-Kind-Beziehung – sicher, vermeidend, ambivalent – können sowohl durch Hausbeobachtungen als auch in einer bestimmten experimentellen Situation (der sogenannten Fremden Situation) festgestellt werden. Sicher gebundene Kinder zeichnen sich dadurch aus, daß sie auf kurze Trennungen von der Mutter zwar bekümmert reagieren, die Mutter bei ihrer Rückkehr aber freudig begrüßen, ihre Nähe suchen, schnell zu beruhigen sind und dann auch wieder ihre explorativen Aktivitäten aufnehmen. Vermeidende Kinder neigen dazu, den Weggang der Mutter zu ignorieren, ebenso ihre Rückkehr. Sie scheinen durch Trennungen unbeeindruckt, aber physiologische Messungen ergaben, daß auch sie dadurch beunruhigt sind. Sie zeigen ihren Kummer darüber allerdings nicht offen, sondern unterdrücken seinen Ausdruck. Ambivalente Kinder sind durch die Trennung sehr beeinträchtigt, können aber die Mutter bei ihrer Rückkehr nicht effektiv als Quelle von Trost und Beruhigung nutzen. Sie laufen zwar einerseits zur Mutter hin, wollen aber andererseits kurz danach wieder von ihr weg; oder sie kriechen auf ihren Schoß, wälzen sich dort dann aber unkomfortabel herum; ihre Grundstimmung ist häufig die einer persistierenden, quengeligen Unzufriedenheit.

Langzeituntersuchungen haben ergeben, daß diese Bindungsmuster zumindest für die nächsten zehn Jahre relativ stabil sind und daß die sicher gebundenen Kinder, verglichen mit den unsicher gebundenen einige Entwicklungsvorteile haben. Sie sind zwar nicht intelligenter, aber die Lösung schwieriger Aufgaben scheint ihnen mehr Spaß zu machen; sie können sich besser beim Spiel konzentrieren, zeigen dabei mehr positive Affekte und sind auch ausdauernder; sie haben eine längere Aufmerksamkeitsspanne und sind aufgeschlossener für Sozialkontakte mit Erwachsenen und Gleichaltrigen.

Nun sind solche Besonderheiten wie kürzere Aufmerksamkeitsspanne beim Spiel oder weniger positive Affekte, die bei unsicher gebundenen Kindern auftreten, ja keine Symptome von Krankheitswert. Bindungsforscher stimmen darin überein, daß unsichere Bindung keine Psychopathologie ist, sondern allenfalls ein Risikofaktor, der für eine solche disponieren kann, wenn andere Faktoren hinzukommen. Eine Reihe von Autoren ist deshalb der Frage nachgegangen, ob und unter welchen Bedingungen es einen Zusammenhang zwischen unsicherer Bindung und späteren gravierenden Symptomen gibt. Die Ergebnisse lassen sich dahingehend zusammenfassen, daß mit einem Jahr unsicher gebundene Kinder aus normalen und low-risk-samples im Folgezeitraum von zwei bis sechs Jahren keine wesentlichen Verhaltensprobleme aufweisen, während unsicher gebundene Kinder aus high-risk-samples (also solche, in denen mehrere Risikofaktoren vorhanden sind) erhebliche Beeinträchtigungen zeigen, vor allem im Bereich des Sozialverhaltens und der Impulskontrolle. Unsichere Bindung allein ist also keine Neurose, sondern allenfalls ein Risikofaktor, der, wenn weitere hinzutreten, zu Problemen führen kann.

Bindungsqualität und mütterliche Berufstätigkeit

In den Vereinigten Staaten wird eine heftige Debatte darüber geführt, ob mütterliche Berufstätigkeit die Wahrscheinlichkeit einer unsicheren Bindung erhöht. Aber selbst wenn gezeigt werden könnte, daß dies der Fall ist, hieße das ja noch nicht, daß sie ein Risikofaktor für Psychopathologie ist, weil unsichere Bindung keine Psychopathologie ist, sondern allenfalls ein Risikofaktor für Psychopathologie. Anders formuliert: Wenn mütterliche Berufstätigkeit die Wahrscheinlichkeit einer unsicheren Bindung erhöht, wäre sie nur ein Risikofaktor für einen Risikofaktor! Wie steht es nun mit dem Zusammenhang zwischen mütterlicher Berufstätigkeit und unsicherer Bindung?

Weitgehende Einigkeit besteht darüber, daß die Bindungsqualität in keiner Weise beeinträchtigt wird, wenn das Kind bei Aufnahme der Berufstätigkeit zwei Jahre oder älter ist. Mehr oder weniger strittig ist nur die mütterliche Berufstätigkeit im ersten Lebensjahr. Die Datenlage hierzu ist unklar und verworren. Es gibt Untersuchungen, die besagen, daß sich die Wahrscheinlichkeit einer unsicheren Bindung geringfügig erhöht. Geringfügig heißt, daß z. B. 55% der Kinder von ganztägig berufstätigen Müttern sicher gebunden sind, verglichen mit ca. 65% bei nichtberufstätigen. Die Mehrzahl der Kinder von Berufstätigen ist also demnach ebenfalls sicher gebunden. Andere Untersucher haben nicht einmal eine solch geringfügige Verminderung der Häufigkeit sicherer Bindung, sondern überhaupt keine Effekte gefunden. Wieder andere fanden nur dann Effekte, wenn die mütterliche Berufstätigkeit mehr als zwanzig Stunden beträgt und das Kind ein erstgeborener Junge ist; und schließlich gibt es Untersuchungen, die feststellen, daß der negative Effekt auf die Bindungssicherheit größer ist, wenn die Berufstätigkeit der Mutter gering ist, also z.B. größer ist bei zehn Stunden Berufstätigkeit als bei vierzig.

Nun kann man sich fragen, ob auf der Basis solch zum Teil widersprüchlicher, zum Teil marginaler Befunde ein Zurück zum Herd berufstätiger Mütter zu rechtfertigen ist, oder ob es nicht konstruktiver und für Mütter und Kinder förderlicher wäre, die Bedingungen, unter denen Mütter arbeiten und Kinder betreuen lassen, zu verbessern, als den offensichtlich irreversiblen Trend zur mütterlichen Berufstätigkeit mit schwachen Argumenten zu kritisieren. Außerdem könnte man sich fragen, ob bei der Kinderbetreuung nicht zur Abwechslung auch einmal die Väter gefordert sind, die sich dieser wichtigen Aufgabe häufig nur zögerlich, wenn überhaupt, stellen.

Die NICHD-Studie

Man kann aber auch nach letzter Klarheit und Wahrheit in dieser Frage streben. Dies tut die neueste US-amerikanische Studie. In diesem Mammutprojekt des National Institute of Child Health and Human Development (NICHD) werden 1364 Familien und ihre Kinder zu verschiedenen Meßzeitpunkten (6, 15, 24, 36 Monate) untersucht und zwar sowohl zu Hause als auch in der Pflegeumgebung, in der sie sich während der Berufstätigkeit der Mutter befinden. Die Interaktion zwischen Mutter und Kind sowie Betreuungsperson und Kind wird beobachtet und das Ausmaß ihrer Feinfühligkeit eingeschätzt. Interaktive Feinfühligkeit ist ja, wie oben angedeutet, eine wichtige Determinante von Bindungssicherheit. Außerdem werden vielfältige Entwicklungstests und andere Untersuchungsmethoden eingesetzt. Weiter wurden unterschiedliche Formen der Fremdpflege ins Design aufgenommen: Betreuung durch die Großmutter oder Verwandte im Haushalt des Kindes oder der erwachsenen Betreuungsperson; Betreuung in Krabbelstuben (day-care-centres) von unterschiedlicher Qualität; Betreuung durch Babysitter zu Hause oder aushäusig etc.; weiter wurden unterschiedliche Zeiträume von Fremdbetreuung, variierend zwischen zehn und vierzig Stunden pro Woche berücksichtigt; ebenso unterschiedliche Eintrittszeitpunkte in die Fremdpflege – manche Kinder wurden unmittelbar nach der Geburt, manche nach 3-5 Monate, manche ab 6-8 Monate fremdbetreut. Schließlich wird das gesamte soziodemographische Spektrum von arm bis reich erfaßt. 80% der untersuchten Kinder befanden sich im Laufe des ersten Jahres in irgendeiner der erwähnten Formen nichtmütterlicher Betreuung. Die anderen 20% dienten als Kontrollgruppe. Wie unschwer zu bemerken ist, handelt es sich nach Aufbau und Umfang des Projekts um die Studie aller Studien.

In Bezug auf die Bindungsqualität wurden drei Hypothesen geprüft: (1) Kinder in früher, extensiver Fremdbetreuung von mäßiger Qualität werden häufiger unsicher gebunden sein, und zwar unabhängig von der Qualität der Mutter-Kind-Beziehung. (2) Frühe extensive Fremdpflege von mäßiger Qualität (oder Wechsel im Pflegearrangement) erhöht die Wahrscheinlichkeit unsicherer Bindung, wenn weitere Problemfaktoren hinzukommen wie schwieriges Temperament des Kindes oder wenig feinfühlige Mutter-Kind-Interaktion. (3) Kinder aus Hoch-Risikofamilien profitieren von extensiver Fremdpflege, wenn sie von guter Qualität ist und werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit unsichere Bindung entwickeln.

Die (vorläufigen) Ergebnisse sind wie folgt:

(1) Es gibt keinerlei Indizien dafür, daß Quantität oder Qualität der Fremdpflege oder des Eintrittsalters des Kindes irgendeinen Effekt auf die Bindungsqualität mit der Mutter hat.

(2) Nur wenn die Mutter-Kind-Beziehung als wenig feinfühlig eingeschätzt wird, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer unsicheren Bindung weiter wenn a) die Qualität der Fremdpflege schlecht ist, b) die Zahl der Fremdbetreuungsstunden hoch und c) das Pflegearrangement oft wechselt. Dieser Effekt tritt nicht ein, wenn die Mutter-Kind-Beziehung als gut eingeschätzt wurde.

(3) Qualitativ hochwertige Fremdpflege hat keinen kompensatorischen Einfluß im Hinblick auf die Bindungsqualität von Kindern aus Hoch-Risikofamilien.

Schlußfolgerungen

Diese Ergebnisse sind überraschend. Sie besagen im Kern, daß die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung ziemlich robust die Bindungsqualiät bestimmt und daß Fremdpflege von guter Qualität diesbezüglich nicht kompensiert und solche von mäßiger Qualität nicht schadet. Sie schadet nur dann, wenn die Beziehung schon vorbelastet ist.

Einschränkend muß betont werden, daß sich die genannten Ergebnisse nur auf einen Aspekt der (sozio-emotionalen) Entwicklung beziehen: die Bindungsqualität. Andere Fragen werden derzeit untersucht, z.B. der mögliche Einfluß der unterschiedlichen Pflegearrangements auf die kognitive und Sprachentwicklung, auf die Verhaltensregulation und Anpassungsfähigkeit (compliance) sowie auf die Gestaltung der Gleichaltrigenbeziehungen. Diese Bereiche hängen zwar zum Teil mit der Bindungsqualität zusammen, sind aber nicht mit ihr identisch, das heißt, es gibt auch Entwicklungsbereiche „außerhalb“ der Bindungsbeziehung, die von erheblicher Bedeutung sind.

Belsky et al. (1996) sind z. B. der wichtigen Frage nachgegangen, ob das gehäufte Auftreten von Disziplinproblemen im zweiten Lebensjahr in einem erkennbaren Zusammenhang mit extensiver Fremdbetreuung im ersten Lebensjahr steht (die Bindungsqualtät der Kinder wurde dabei nicht untersucht). Da solche Verhaltensprobleme häufig langzeitstabil sind – z. B. Aggressivität im zweiten Lebensjahr sich oft bis ins Vorschul- und Schulalter durchzieht – ist ihr frühes Auftreten und die Bedingungen, die es fördern, von besonderem Interesse. Eines der Ergebnisse der Untersuchungen von Belsky et al. war, daß Kinder, die sowohl in Risikofamilien aufwuchsen als auch im ersten Lebensjahr mehr als zwanzig Stunden fremdbetreut wurden, im zweiten Lebensjahr vermehrt Verhaltensprobleme zeigten. Umfangreiche Fremdbetreuung im ersten Lebensjahr kann also dann ein Risikofaktor für spätere Verhaltensprobleme werden, wenn sie mit bereits vorbelasteten Familienverhältnissen zusammentrifft, ähnlich wie sich die Bindungsqualität durch Fremdbetreuung verschlechtern kann, wenn die Eltern-Kind-Beziehung vorher schon belastet ist. Als weitere Einschränkung gilt, daß Belskys Befund nur für Buben gesichert ist (Mädchen wurden nicht untersucht) und außerdem, daß er vermutlich nur in einem gegebenen „ökologischen Kontext“ auftritt. Für Länder nämlich, in denen Fremdbetreuung selbstverständlich und ein akzeptierter Bestandteil der alltäglichen Erziehungspraxis ist (wie z. B. in Schweden) liegen keine vergleichbaren Ergebnisse vor. Letztlich bedeutet dies, daß allgemeine Aussagen über die Konsequenzen mütterlicher Berufstätigkeit bzw. Fremdbetreuung im ersten Lebensjahr, die vom gesellschaftlichen Kontext abstrahieren, nur sehr eingeschränkt sinnvoll sind, weil das Eintreten eventueller Folgen auch von den vorherrschenden gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Erziehungskonventionen abhängt.

Zusammenfassend kann man festhalten: Nach der derzeitigen Datenlage kann – selbst wenn man eine Kultur wie die amerikanische untersucht, in der mütterliche Berufstätigkeit nicht uneingeschränkt begrüßt wird – diese Berufstätigkeit bei genauerer Untersuchung nicht einmal als Risikofaktor für einen Risikofaktor betrachtet werden, d.h. sie erhöht nicht die Wahrscheinlichkeit einer unsicheren Bindung, wenn diese Wahrscheinlichkeit nicht schon vorher (durch insensitive Mutter-Kind-Interaktion) erhöht ist. Kurz: Eine sichere Bindungsbeziehung wird durch Berufstätigkeit und Fremdbetreuung nicht unsicher und eine unsichere nicht sicher.

PD Dr. Martin Dornes ist stellvertretender Direktor des Instituts für medizinische Psychologie am Universitätsklinikum in Frankfurt/M.

Literaturverzeichnis

Ainsworth, M., M. Blehar, E. Waters und S. Wall (1978): Patterns of Attachment. A Psychological Study of the Strange Situation. Hillsdale, NJ (Erlbaum)

Barglow, P., B. Vaughn und N. Molitor (1987): Effects of maternal absence due to employment on the quality of infant mother attachment in a low-risk-sample. Child Development 58: 945-955

Barton, M. und M. Williams (1993): Infant day care. In: C. Zeanah (Hrsg.): Handbook of Infant Mental Health. New York und London (Guilford Press),445-461

Bates, J., C. Maslin und K. Frankel (1985): Attachment security, mother-child-interaction, and temperament as predicters of behavioral problem ratings at age three years. In: I. Bretherton und E. Waters (Hrsg.) Growing Points of Attachment. Theory and Research. Chicago (Universitiy of Chicago Press), 167-193

Belsky, J. und M. Rovine (1988): Nonmaternal care in the first year of life and the security of infant-parentattachment. Child Development 59: 157-167

Belsky, J., S. Woodworth, und K. Crnic (1996): Trouble in the second year: Three questions about familiy interaction.Child Development 67: 556-578

Beutel, M. (1991): Zur Psychobiologie von Trauer und Verlustverarbeitung. Neuere immunologische und endokrinologische Zugangswege und Befunde. Psychotherapie, Psychosomatik und medizinische Pschologie 41: 267-277

BMFG (1980): Das Modellprojekt „Tagesmütter“. Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit, Band 85. Stuttgart (Kohlhammer)

Booth, C., K. Rubin und L. Rose-Krasnor (1998): Perceptions of emotional support from mother and friend in middle childhood: Links with socio-emotional adaption and preschool attachment security. Child Development 69: 427-442

Bowlby, J. (1944): Forty-four juvenile thieves: Their characters and home-life. Int. J. Psycho-Anal. 25: 19-53 und 107-128

Bowlby, J. (1951): Mütterliche Zuwendung und geistige Gesundheit. München (Kindler) 1973

Brüntrup, G. (1996): Das Leib-Seele-Problem. Eine Einführung. Stuttgart u. a. (Kohlhammer)

Campbell, S., E. Pierce, C. March, L. Ewing und E. Szumowski (1994): Hard to manage preschool boys: Symptomatic behavior across contexts and time. Child Development 65: 836-851

Caspi, A. (1991): Prologomena to a model of continuity and change in behavioral development. In: G. Bock und J. Whelan (Hrsg.): The Childhood Environment and Adult Disease. Ciba Foundation Symposium 156. Chicester u. a. (Wiley), 208-223

Chase-Landsdale, P. und M. Owen (1987): Maternal employment in a familiy context: Effects on infant-mother and infant-father attachments. Child Development 58: 1505-1512

Colin, V. (1996): Human Attachment. Philadelphia (Temple Univ. Press)

Crittenden, P. (1994): Peering into the black box: An exploratory treatise on the development of self in young children. In: D. Cicchetti und S. Toth (Hrsg.): Rochester Symposium on Developmental Psychopathology, Vol. 5: Disorders und Disfunctions of the Self. New York (Rochester University Press), 79-148

Cummings, E., R. Iannotti und C. Zahn-Waxler (1989): Aggression between peers in early childhood: Individual continuity and developmental change. Child Development 60: 887-895

Dilling, H., S. Weyerer und R. Castel (1984): Psychische Erkrankungen in der Bevölkerung. Stuttgart (Enke)

Dornes, M. (1998): Bindungstheorie und Psychoanalyse. Psyche 52: 299-348

Dornes, M. (1999): Das Verschwinden der Vergangenheit. Erscheint voraussichtlich in: Psyche 53: 1999, Heft noch offen

Eagle, M. (1980): A critical examination of motivational explanation in psychoanalysis. Psychoanal. Contemp. Thought 3: 329-380

Eagle, M. (1984): Neuere Entwicklungen in der Psychoanalyse. Eine kritische Würdigung. München und Wien (Verlag Internationale Psychoanalyse)

Egle, U., S. O. Hoffmann und M. Steffens (1997): Pathogene und protektive Entwicklungsfaktoren in Kindheit und Jugend als Prädisposition für psychische Störungen im Erwachsenenalter. Gegenwärtiger Stand der Forschung. In: U. Egle, S. O. Hoffmann und P. Joraschky (Hrsg.): Sexueller Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung. Erkennung und Behandlung psychischer und psychosomatischer Folgen früher Traumatisierungen. Stuttgart und New York (Schattauer), 3 – 20

Erickson, M., A. Sroufe und B. Egeland (1985): The relation between quality of attachment and behavior problems in preschool in a high-risk sample. In: I. Bretherton und E. Waters (Hrsg.) Growing Points of Attachment. Theory and Research. Chicago (University of Chicago Press), 147-166

Ernst, C. (1993): Sind Säuglinge psychisch besonders verletzlich? Argumente für eine hohe Umweltresistenz der frühesten Kindheit. In: H. Petzold (Hrsg.): Frühe Schädigungen – späte Folgen? Psychotherapie und Babyforschung, Band 1. Paderborn (Junfermann), 67-81

Ernst, C. und N. von Luckner (1985): Stellt die Frühkindheit die Weichen? Eine Kritik an der Lehre von der schicksalhaften Bedeutung erster Erlebnisse. Stuttgart (Enke)

Esser, G. und M. Gerhold (1998): Entwicklungspsychopathologie. In: H. Keller (Hrsg.): Lehrbuch Entwicklungspsychologie. Bern u. a. (Huber), 615-646

Esser, G., M. Schmidt und B. Blanz (1993): Der Einfluß von Zeitpunkt und Chronizität von Stressoren auf die seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie 21: 82-89

Fagot, B. und K. Kavanagh (1990): The prediction of antisocial behavior from avoidant attachment classifications. Child Development 61: 864-873

Fergusson, D., J. Horwood und M. Lynskey (1994): The childhood of multiple problem adolescents: A 15-year longitudinal study. Journal of Child Pschology and Psychiatry 35: 1123-1140

Fischer, G. (1986): Empirische Forschung zur Wirkung von Traumata bei Kindern und Jugendlichen. Psyche 40: 145-161

Fischer, G. und M. Berger (1987): Frühe Bindung im Kindesalter überflüssig? Der Kinderarzt 11: 1563-1564

Fischer, G. und M. Berger (1988): Risikofaktor Deprivation. Der Kinderarzt 12: 513-516

Fonagy, P., M. Steele, H. Steele, A. Higgit und M. Target (1994): The theory and practice of resilience. J. Child Psychology and Psychiatry 35: 231-257

Franz, M., D. Schellberg und H. Schepank (1993): Epidemiologische Befunde zur Ätiologie psychogener Erkrankungen. Zeitschrift für psychosom. Med. und Psychoanal. 39: 375-386

Fremmer-Bombik, E. und K. E. Grosmann (1993): Über die lebenslange Bedeutung früher Bindungserfahrungen. In: H. Petzold (Hrsg.): Frühe Schädigungen – späte Folgen? Psychotherapie und Babyforschung, Band 1. Paderborn (Junfermann), 83-110

Freud, S. (1905/14): Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, 3. Aufl. In: Studienausgabe Bd. 5: 39-145

Gedo, J. 1986): Conceptual Issues in Psychoanalysis. Essays in History and Method. Hillsdale NJ (The Analytic Press)

Göppel, R. (1997): Ursprünge der seelischen Gesundheit. Würzburg (Edition Bentheim)

Goldberg, S., C. Corter, M. Lojkasek und K. Minde (1990): Prediction of behavior problems in 4-year-olds born prematurely. Development and Psychopathology 2: 15-30

Grossmann, K. E. und K. Grossmann (1991): Attachment quality as an organizer of emotional and behavioral responses in a longitudinal perspective. In: C.M. Parkes, J. Stevenson-Hinde und P. Marris (Hrsg.): Attachment across the Life Cycle. London und New York (Tavistock/Routledge), 93-114

Grossmann, K.E. und K. Grossmann (1995): Frühkindliche Bindung und Entwicklung individueller Psychodynamik über den Lebenslauf. Familiendynamik 20: 171-192

Grubrich-Simitis I. (1987): Trauma oder Trieb – Trieb und Trauma. Psyche 41: 992-1023

Hartmann, H. (1939): Ich-Psychologie und Anpassungsproblem. Stuttgart (Klett) 1975

Hemminger, H. (1982): Kindheit als Schicksal? Die Frage nach den Langzeitfolgen frühkindlicher seelischer Verletzungen. Reinbek bei Hamburg (Rowohlt)

Herzog, J. (1986): Rezension von J. Kagan (1984), The Nature of the Child. Int. J. Psycho-Anal. 67: 380-381

Hoffmann, S.O. und U. Egle (1996): Risikofaktoren und protektive Faktoren für die Neurosenentstehung. Psychotherapeut 41: 13-16

Holmes, J. (1993): John Bowlby and Attachment Theory. London (Routledge)

Howes, C. (1990): Can the age of entry and the quality of infant child care predict adjustment in kindergarten? Developmental Psychology 26: 292-303

Kagan, J., R. Kearsley und P. Zelazo (1978): Infancy. It´s Place in Human Development. Cambridge (Harvard University Press)

Karen, R. (1994): Becoming Attached. First Relationships and How They Shape Our Capacity to Love. New York und Oxford (Oxford Univ. Press) 1998

Klosterhalfen, W. und S. Klosterhalfen (1996): Psychoimmunologie. In: R. Adler et al. (Hrsg.): Uexküll psychosomatische Medizin. München (Urban und Schwarzenberg) (5. Aufl.), 145-160

Köhler, L. (1992): Formen und Folgen früher Bindungserfahrungen. Forum Psychoanal. 8: 263-280

Kruse, O. (1991): Emotionsentwicklung und Neurosenentstehung. Perspektiven einer klinischen Entwicklungspsychologie. Stuttgart (Enke)

Lamb, M. (1998): Nonparental child care: Context, quality, correlates, and consequences. In: I. Sigel und A. Renninger (Hrsg.): Handbook of Child Development, Vol. 4: Child Psychology in Practice. New York u. a. (Wiley), 73-133

Lamb, M., K. Sternberg und M. Prodromidis (1992): Non-maternal care and the security of infant-mother attachment: A reanalysis of the data. Infant Behavior and Development 15: 71-83

Lear, J. (1995): Prozac oder Psychoanalyse? Psyche 50, 1996: 599-616

Lehr, U. (1978): Die Rolle der Mutter in der Sozialisation des Kindes. Darmstadt (Steinkopff) (2. Aufl.)

Leuzinger-Bohleber, M. (1995): Die Einzellfallstudie als psychoanalytisches Forschungsinstrument. Psyche 49: 434-480

Lewis, M. (1993): The development of anger and rage. In: R. Glick und S. Roose (Hrsg.): Rage, Power, and Aggression. New Haven und London (Yale University Press), 148-168

Lewis, M. (1997): Altering Fate. Why the Past does not predict the Future. New York und London (Guilford Press)

Lieberz, K. (1988): Was schützt vor der Neurose? Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung an hochrisikobelasteten Neurotikern und Gesunden. Zeitschrift für psychosom. Med. und Psychoanal. 34: 338-350

Lieberz, K. (1990): Familienumwelt und Neurose. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht)

Lieberz, K. und E. Schwarz (1987): Kindheitsbelastung und Neurose. Ergebnisse einer Kontrollgruppenuntersuchung. Zeitschrift für psychosom. Med. und Psychoanal. 33: 111-118

Loch, W. (1976): Psychoanalyse und Wahrheit. Psyche 30: 865-898

Lösel, F., P. Kolip und D. Bender (1992): Streß-Resistenz im Multiproblem-Milieu: Sind seelisch widerstandsfähige Jugendliche „Superkids“?. Zeitschrift für klinische Psychologie 21: 48-63

Masten, A. und D. Coatsworth (1995): Competence, resilience, and psychopathology. In: D. Cicchetti und D. Cohen (Hrsg.): Developmental Psychopathology, Vol. 2: Risk, Disorder, and Adaption. New York u.a. (Wiley), 715-752

Miketta, G. (1991): Netzwerk Mensch. Den Verbindungen von Körper und Seele auf der Spur. Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 1994

Motzkau, H. und G. Rudolf (1998): Biographie und Krankheit. Belastende Ereignisse und Faktoren pathogener Sozialisation bei psychisch und psychosomatisch Kranken. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 49: 674-701

NICHD (1997): The effects of infant child care on infant-mother attachment security: Results of the NICHD study of early child care. Child Development 68: 860-879

Nuber, U. (1995): Der Mythos vom frühen Trauma. Über Macht und Einfluß der Kindheit. Frankfurt/M. (Fischer)

Pederson, D. und G. Moran (1995): A categorical description of infant-mother relationships in the home and its relation to Q-sort measures of infant-mother interaction. In: E. Waters, B. Vaughn, G. Posada und K. Kondo-Ikemura (Hrsg.): Caregiving, Cultural, and Cognitive Perspectives on Secure-Base Behavior and Working Models. New Growing Points of Attachment Theory and Research. Chicago (University of Chicago Press), 111-132

Pederson, D. und G. Moran (1996): Expressions of the attachment relationship outside of the strange situation. Child Development 67: 915-927

Perry, B. (1998): Maltreated Children. Experience, Brain Development, and the Next Generation. New York und London (Guilford Press)

Perry, B., R. Pollard, T. Blakley, W. Baker und D. Vigilante (1995): Childhood trauma, the neurobiology of adaption, and ‚use-dependent‘ development of the brain: How ’states‘ become ‚traits‘. Infant Mental Health Journal 16: 271-291

Petzold, H., J. Goffin und J. Oudhoff (1993): Protektive Faktoren und Prozesse – die „positive“ Perspektive in der longitudinalen „klinischen Entwicklungspsychologie“ und ihre Umsetzung in die Praxis der integrativen therapie. In: H. Petzold (Hrsg.): Frühe Schädigungen – späte Folgen? Pschotherapie und Babyforschung, Band 1. Paderborn (Junfermmann), 345-497

Reister, G. (1995): Schutz vor psychogener Erkrankung. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht)

Reister, G. und W. Tress (1993). Frühkindliche Erfahrung und seelische Gesundheit. Ein Beitrag zur Bedeutung protektiver Faktoren. In: F. Poustka und U. Lehmkuhl (Hrsg.): Gefährdung der kindlichen Entwicklung. München (Quintessenz), 220-229

Reister, G., M. Franz und A. Wacker (1993): Zur Prognostizierbarkeit psychogener Erkrankungen im Erwachsenenalter auf der Basis von Kindheitsvariablen. Zeitschrift für psychosom. Med. und Psychoanal. 39: 134-146

Robins, L. (1991): Conduct disorder. Journal of Child Psychology and Psychiatry 32: 193-212

Roggman, L., J. Langlois, L. Hubbs-Tait und L. Rieser-Danner (1994): Infant day care, attachment, and the ´file drawer problem´. Child Development 65: 1429-1443

Rose, S., S. Rose und J. Feldman (1989): Stability of behavior problems in very young children. Development and Psychopathology 1: 5-19

Rothbaum, F., K. Schneider-Rosen, M. Pott und M. Beatty (1995): Early parent-child relationships and later problem behavior. A longitudinal study. Merrill-Palmer Quarterly 41: 133-151

Rudolf, G. und H. Motzkau (1997): Die Auswirkung von biographischen Belastungen auf die Gesundheit von erwachsenen Frauen und Männern. Zeitschrift für psychosomatische Medizin und Psychoanalyse 43: 349-368

Rutter, M: (1972): Bindung und Trennung in der frühen Kindheit. Forschungsergebnisse zur Mutterdeprivation. München (Juventa) 1978

Rutter, M. (1979): Maternal deprivation. New findings 1972-1978. Child Development 50: 283-305

Rutter M. (1990): Psychosocial resilience and protective mechanisms. In: J. Rolf, A. Masten und D. Cicchetti (Hrsg.): Risk and Protective Factors in the Development of Psychopathology. Cambridge (Cambridge University Press), 181-214

Rutter, M. (1991). A fresh look at ´maternal deprivation´. In: P. Bateson (Hrsg.): The Development and Integration of Behavior. Cambridge (Cambridge University Press), 331-374

Rutter, M., H. Macdonald, A. Le Couteur, R. Harrington, P. Bolton und A. Bailey (1990): Genetic factors in child psychiatry II: Empirical findings. Journal of Child Psychology and Psychiatry 31: 39-83

Scarr, S. (1984): Wenn Mütter arbeiten. Wie Kinder und Beruf sich verbinden lassen. München (Beck) 1987

Schepank, H. (1987): Psychogene Erkrankungen der Stadtbevölkerung. Eine epidemiologisch-tiefenpsychologische Feldstudie in Mannheim. Berlin u.a. (Springer)

Schoon, I. und S. Montgomery (1997): Zum Zusammenhang frühkindlicher Lebenserfahrung und Depression im Erwachsenenalter. Zeitschrift für psychosomatische Medizin und Psychoanalyse 43: 319-333

Schubert, C. (1998): Psychoneuroimmunologische Forschung im Kontext biochemischer Erkenntnisfortschritte und ihre paradigmatischen Grenzen. Zeitschrift für psychosomatiche Medizin und Psychoanalyse 44: 1-20

Shaw, D., K. Keenan und J. Vondra (1994): Developmental precursors of externalizing behavior: Ages 1 to 3. Developmental Psychology 30: 355-364

Slade, A. und L. Aber (1992): Attachment, drives, and development: Conflicts and convergences in theory. In: J. Baron, M. Eagle und D. Wolitzky (Hrsg.): Interface of Psychoanalysis and Psychology. Washington D. C. (American Psychological Association), 154-185

Spangler, G. und K.E. Grossmann (1993): Biobehavioral organization in securely and insecurely attached infants. Child Development 64, 1439-1450

Spangler, D. und M. Schieche (1995): Psychobiologie der Bindung. In: G. Spangler und P. Zimmermann (Hrsg.): Die Bindungstheorie. Grundlagen, Forschung und Anwendung. Stuttgart (Klett-Cotta), 297-310

Spangler, G. und P. Zimmermann (Hrsg.): (1995): Die Bindungstheorie. Grundlagen, Forschung und Anwendung. Stuttgart (Klett-Cotta)

Spitz, R. (1945): Hospitalismus: Eine Untersuchung der Genese psychischer Krankheitsbilder in der frühen Kindheit. In: G. Bittner und E. Schmid-Cords (Hrsg.): Erziehung in früher Kindheit. München (Piper) 1969, 77-98

Spitz, R. (1946a): Hospitalismus II: Katamnese zur 1945 veröffentlichten Untersuchung. In: G. Bittner und E. Schmid-Cords (Hrsg.): Erziehung in früher Kindheit. München (Piper) 1969, 99-103

Spitz, R. (1946b): Die anaklitische Depression. In: G. Bittner und E. Schmid-Cords (Hrsg.): Erziehung in früher Kindheit. München (Piper) 1969, 104-135

Sroufe, A. (1983): Infant-caregiver attachment and patterns of adaption in preschool: The roots of maladaption and competence. In: M. Perlmutter (Hrsg.): The Minnesota Symposia on Child Psychology, Vol. 16: 41-84

Sroufe, A., B. Egeland und T. Kreuzer (1990): The fate of early experience following developmental change: Longitudinal approaches to individual adaption in childhood. Child Development 61: 1363-1373

Tress, W. (1986a): Das Rätsel der seelischen Gesundheit. Traumatische Kindheit und früher Schutz gegen psychogene Störungen. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht)

Tress, W. (1986b): Die positive frühkindliche Bezugsperson. Der Schutz vor psychogenen Erkrankungen. Psychother. med. Psychol. 36: 51-57

Tress, W. (1988): Forschung zu psychogenen Erkrankungen zwischen klinisch-hermeneutischer und gesetzeswissenschaftlicher Empirie: Sozialempirische Marker als Vermittler. Psychother. med. Psychol. 38: 269-275

Tress, W. und G. Reister (1990): Zur traumatischen Schimäre des unempfindlichen Kleinkindes. Praxis Psychother. und Psychosom. 35: 190-204

Tress, W., G. Reister, M. Franz, K. Lieberz und H. Schepank (1996): The delayed effects of trauma: From the interface of medical, psychosocial, and psychoanalytic research. Vortrag auf der 6. IPV-Tagung zu Fragen der psychoanalytischen Forschung am 8./9. März in London. Unveröff. Manus.

Werner, E. (1989): High-risk children in young adulthood: A longitudinal study from birth to 32 years. Amer. J. Orthopsychiatry 59: 72-81

Werner, E. (1990): Protective factors and individual resilience. In: S. Meisels und J. Schonkoff (Hrsg.): Handbook of Early Childhood Intervention. Cambridge (Cambridge University Press), 97-116

Werner, E. und R. Smith (1992): Overcoming the Odds. High-risk Children from Birth to Adulthood. Ithaca und London (Cornell University Press)

Westen, D. (1991): Towards a revised theory of borderline object relations: Contributions of empirical research. Int. J. Psycho.-Anal. 71: 661-693