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Newsletter Nr. 441 vom 16. Mai 2012

(1) Gutes Leben für alle Kinder – DKSB fordert bessere Beteiligung und Förderung für Kinder

Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) hat anlässlich seiner Mitgliederversammlung, den Kinderschutztagen, vom 11.-13. Mai in Nürnberg ein gutes Leben für alle Kinder gefordert. „Partizipation gibt Kindern den Respekt und die Anerkennung, die sie für ein gutes Leben brauchen. Das zeigen Studien, die Kinder und Jugendliche direkt befragt haben. Leider fehlen Kindern aus Familien mit geringem Einkommen Teilhabemöglichkeiten. Kinder und ihre Familien wünschen sich daher Unterstützung bei Erziehungsfragen und leicht zugängliche Bildungs- und Freizeitangebote“, kritisiert Prof. Dr. Sabine Andresen, Vize-Präsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes.
Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, fordert daher Verbesserungen bei der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets: „Das Geld kommt bei den Kindern nicht an. Kinder und Jugendliche brauchen direkte und unkomplizierte Hilfe statt Bürokratie und Antragsverfahren.“ Zudem seien bundesweit ca. 500 Mio. Euro der Mittel nicht abgerufen worden und flössen nun in die Haushalte der Kreise und kreisfreien Städte. „Es ist ein Skandal, dass die spezifischen Bedürfnisse der Kinder nach Bildung und sozialer Teilhabe immer noch nicht berücksichtigt werden. Die Bundesregierung muss endlich dafür sorgen, dass alle Kinder ein gutes Leben haben“, so Hilgers weiter. Zwar gelinge die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in Nürnberg gut, Ziel müsse es aber sein, dass bundesweit alle berechtigten Kinder erreicht würden.
Um das Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe besser durchzusetzen, stellt der Deutsche Kinderschutzbund das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen in den nächsten beiden Jahren in den Mittelpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit.

Quelle: ots-Originaltext: Deutscher Kinderschutzbund e.V. vom 10.5.2012

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(2) Kinderkommission zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai 2012

Im Jahr 1993 wurde der „Internationale Tag der Familie“ durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen geschaffen, die damit die Bedeutung der Familie als wichtigste Grundlage jeder Gesellschaft herausstellen möchte.
Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation wollen die Vereinten Nationen damit die Bedeutung und die Wichtigkeit der Familie für ein gesundes und glückliches Aufwachsen von Kindern herausstellen. Als Keimzelle der Gesellschaft kommt der Familie auch gesamtgesellschaftlich eine große Bedeutung zu. In ihr werden Kinder geprägt. Hier sollen sie Nähe und Geborgenheit finden und grundlegende Dinge wie die Übernahme von Verantwortung und Rücksichtnahme lernen.
Der Alltag der Familien hat sich in den vergangenen Jahren massiv gewandelt. Die Anforderungen an jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft sind größer geworden und dies überträgt sich auch auf das Familienleben. Im Alltagsleben von Familien geht es oft darum, Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Damit Familien in dieser komplexen und schnelllebigen Zeit ihren Aufgaben gerecht werden können, müssen sie gestärkt werden. Hier sind Staat und Gesellschaft nach wie vor gefordert. Wie ein Zusammenspiel beider Akteure auf diesem Feld aussehen kann, zeigen die Lokalen Bündnisse für Familie.
Die Vorsitzende der Kinderkommission Diana Golze: „Familien brauchen unsere Unterstützung. Eine moderne Familienpolitik muss gute Rahmenbedingungen für alle Familien schaffen. Der 8. Familienbericht der Bundesregierung belegt, Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur, um sich zu verwirklichen.“

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Bundestages vom 14.5.2012

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(3) Zum Tag der Familie fordert DFV familiengerechte Arbeitswelt: Kinder geben den Takt vor!

Für eine familiengerechtere Arbeitswelt braucht es mehr als flexible Arbeitszeitmodelle. Die Taktgeber dafür müssen die Familien und damit die Kinder sein, fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes Minister a.D. Klaus Zeh zum Tag der Familie am 15. Mai. „Der Internationale Tag der Familie ist eine wichtige Gelegenheit, nicht nur über familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu reden, sondern für familiengerechte Arbeitswelten einzutreten. Denn nicht alles, was heute flexibel heißt, ist auch familiengerecht.“, so Zeh.
„Wir brauchen eine Politik, die Menschen ermutigt, ihre Vorstellungen vom Leben mit Kindern zu verwirklichen, ohne dafür ins berufliche und finanzielle Aus zu geraten. Eine arbeitsplatzgerechte Familie ist ebenso wenig ein Zukunftsmodell wie ein voll mobiler, bindungsloser Arbeitnehmer. Unsere Gesellschaft ist eine Solidargemeinschaft, sie braucht Kinder und sie braucht Familien, damit unsere Sozialsysteme nicht kollabieren und unser Land eine Zukunft hat“, so Zeh. Es ist deshalb dringend nötig, dass Arbeitsrecht, Sozialrecht und Unternehmen die Bedürfnisse von Familien viel stärker berücksichtigen, unterstreicht der Verbandspräsident. Das liegt auch im Interesse der Wirtschaft – denn ohne Nachwuchs sieht es für die gesellschaftliche wie für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes düster aus.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Familienverbandes vom 14.5.2012

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(4) Bundesfamilienministerin startet Pilotprojekte für eine kommunale Familienzeitpolitik

Zum Aktionstag der bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ am 15. Mai wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, den Startschuss für ein neues Programm zur kommunalen Familienzeitpolitik geben.
„Familien werden tagtäglich mit vielfältigen Zeitkonflikten konfrontiert: Sie möchten Beruf und Familie miteinander vereinbaren, Kindern gute Entwicklungschancen ermöglichen, familiäre Fürsorge für ältere und hilfebedürftige Menschen übernehmen oder sich zivilgesellschaftlich engagieren“, sagte Bundesfamilienministerin Schröder am 14. Mai in Berlin. „Um diese Vielfalt an Tätigkeiten und Verpflichtungen besser miteinander in Einklang zu bringen, brauchen wir eine wirkungsvolle kommunale Familienzeitpolitik, die den Eltern insbesondere bei der Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf mehr Gestaltungsspielräume bietet. Die Lokalen Bündnisse mit ihren zahlreichen Lösungen gehen hier mit gutem Beispiel voran“, so Schröder.
Kernelement des Programms ist ein einjähriges Modellprojekt mit vier Pilotstandorten. Dort sollen die zentralen Taktgeber wie Arbeitgeber, Schulen, Behörden, Dienstleister oder Nahverkehrsbetriebe übertragbare Konzepte für eine kommunale Zeitpolitik erarbeiten. An zwei Standorten wird es beispielsweise um die Situation von Ein- und Auspendlern mit ihren spezifischen Bedarfen an Kinderbetreuung, flexiblen Arbeitszeiten und angepassten Mobilitätsangeboten gehen.
Die vier Standorte sind: Aachen/Herzogenrath, Landkreis Donau-Ries, Gemeinde Neu Wulmstorf und Saalekreis. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Standorte für ein Jahr mit jeweils bis zu 36.000 Euro.
Der diesjährige Aktionstag 2012 steht unter dem Motto: „Familie und Beruf: Wir bauen Zeitbrücken“ An über 370 Standorten gibt es von Lörrach bis Lübeck und von Aachen bis Görlitz Aktionen Lokaler Bündnisse und ihrer Partner. Der bundesweite Aktionstag findet wie immer am Internationalen Tag der Familie und in diesem Jahr zum siebten Mal statt.
Alle Standorte sind unter www.aktionstag2012.de auf der Aktions-Karte verzeichnet. Weitere Informationen zu den Bündnissen gibt es unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 14.5.2012

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(5) Regierung will Familien mehr Zeit verschaffen

Die Bundesregierung stimmt mit den Verfassern des Achten Familienberichts überein, dass es Familien ermöglicht werden muss, über ihren Zeitgebrauch souverän zu entscheiden. Die freie Wahl der Lebensführung sei ein wichtiges Ziel familienpolitischen Handelns. „Gleiche Chancen und Teilhabe für Frauen und Männer jeden Alters, gute Entwicklungschancen für Kinder und die Sicherung familiärer Fürsorge für ältere oder hilfsbedürftige Menschen sind gleichermaßen wesentliche Leitziele von Familienzeitpolitik“, schreibt die Regierung in ihrer Stellungnahme zum Familienbericht, die dem Bundestag zusammen mit dem Bericht als Unterrichtung (17/9000) vorgelegt wurde.
Der Achte Familienbericht „Zeit für Familie – Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik“ war im Auftrag des Bundesfamilienministeriums von einer unabhängigen, interdisziplinären Sachverständigenkommission aus acht Wissenschaftler erarbeitet worden. In ihrem Bericht hat sie Eckpunkte für eine familienfreundlichere Zeitpolitik entwickelt. Die Kommission hat sich dabei an den Bedürfnissen, Konflikten und Wünschen von Familien in unterschiedlichen Phasen und Konstellationen orientiert.
Die Regierung erläutert in ihrer Stellungnahme, die das Kabinett Mitte März beschlossen hat, die Eckpunkte ihrer zukünftigen Familienzeitpolitik. So strebt sie eine Flexibilisierung der Elternzeit an; Eltern sollen in bis zu drei Jahren Elternzeit mehr Gestaltungsspielräume eingeräumt werden. Zudem soll während der Elternzeit der Teilzeitanspruch vereinfacht und der Anspruch auf Großelternzeit weiterentwickelt werden, um das Engagement älterer Menschen zu stärken.
Derzeit erarbeitet die Regierung nach eigenen Angaben ein Konzept für Verbesserungen bei haushaltsnahen familienunterstützenden Dienstleistungen. Diese sollen vor allem von Familien mit kleineren und mittleren Einkommen leichter in Anspruch genommen werden können.
Einen Großteil der Verantwortung im Bereich der Familienpolitik verortet die Regierung bei den Kommunen. Schwierigkeiten für Familien würden sich häufig aus Arbeitszeiten und Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen und Schulen ergeben. Die Regierung werde deshalb mit Hilfe ihrer bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ Angebote für eine kommunale Zeitpolitik erarbeiten und in Modellprojekten erproben.
Ab August 2013 soll schließlich der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, der bislang für Kinder ab dem dritten Lebensjahr gilt, auf Kinder ab dem ersten Lebensjahr ausgeweitet werden. Das Familienministerium hält nach eigener Aussage an diesem Rechtsanspruch fest.

Quelle: heute im bundestag vom 9.5.2012

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(6) DEGUM begrüßt neue Qualitätssicherungsvereinbarung zum Hüftultraschall bei Babys

Etwa drei von 100 Neugeborenen – meist sind es Mädchen – kommen in Deutschland mit einer sogenannten Hüftgelenksdysplasie zur Welt. Der Kopf des Oberschenkelknochens liegt nicht richtig in der „Pfanne“ der Hüfte. Die Fehlstellung ist die häufigste kinderorthopädische Krankheit bei Säuglingen und führt unbehandelt zu bleibenden Schäden. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) begrüßt deshalb die Neuregelung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu den Qualitätsvereinbarungen zur Sonografie der Säuglingshüfte. Seit dem 1. April 2012 werden Ärzte, die Säuglingshüften untersuchen und abrechnen möchten, einer „Initialprüfung“ unterzogen. Sie müssen die ersten zwölf Hüftsonografien, die sie abrechnen, zur Prüfung einreichen.
In Deutschland sollte jeder Säugling im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U3, in der vierten bis fünften Lebenswoche, auf Hüftgelenksauffälligkeiten untersucht werden. „Dennoch treten immer wieder Fälle auf, in denen die Fehlstellung der Hüftgelenke nicht richtig und rechtzeitig erkannt und behandelt wird“, erklärt Dr. med. Rainer Berthold, niedergelassener Facharzt für Orthopädie in Wetzlar und Sprecher des Arbeitskreises Bewegungsorgane der DEGUM. „Die neuen Vereinbarungen der KBV sollen sicherstellen, dass die untersuchenden Ärzte das Verfahren sicher und gut beherrschen“.
Ursache einer Hüftgelenksdysplasie ist die verzögerte Verknöcherung der knorpeligen Hüftgelenkspfanne. Dadurch verschiebt sich der Kopf des Oberschenkelknochens, der sogar aus der Pfanne herausrutschen kann. Für die sonografische Beurteilung einer Säuglingshüfte existieren klare Vorgaben: Anhand verschiedener Checklisten können Ärzte den Verknöcherungszustand und damit den Grad der Dysplasie exakt bestimmen und sofort eine Behandlung einleiten. „Wird dieses Verfahren nicht oder falsch angewendet, kann dies für den Patienten schwerwiegende Folgen haben“, sagt DEGUM-Seminarleiter Professor Dr. med. Peter Haber, Leiter der pädiatrischen Sonografie der Universitätskinderklinik Tübingen und Vertreter der DEGUM-Sektion Pädiatrie.
Unbehandelt führt die Fehlstellung der Hüftgelenksknochen zu Schmerzen, einem zunehmend hinkenden Gangbild und als Spätfolge zu einer Hüftgelenksarthrose. Wird die Erkrankung in den ersten Lebenswochen richtig diagnostiziert, kann sie mittels spezieller Wickeltechniken, Beugebandagen oder einem Beuge-Spreizgips behandelt werden. „Nur in seltenen Fällen ist heute noch eine Operation notwendig“, erläutert Haber.
Auch nach bestandener „Initialprüfung“ müssen Ärzte, die Säuglingshüften untersuchen, regelmäßig die Qualität ihrer Diagnostik nachweisen: Die Qualitätsvereinbarungen der KBV sehen eine Stichprobenprüfung zwei Jahre nach der Zulassung und anschließend im Fünfjahresabstand vor. Bei schweren Fehlern dürfen die Untersucher bis auf Weiteres keine Hüftsonografien bei Säuglingen mehr durchführen. „Um die Sonografieleistungen wieder abrechnen zu können, müssen die betreffenden Ärzte spätestens innerhalb eines Jahres die erfolgreiche Teilnahme an einem Fortbildungskurs zur Sonografie der Säuglingshüfte nachweisen“, erklärt Dr. med. Hans Dieter Matthiessen aus Dortmund. Wie sein kinderärztlicher Kollege Peter Haber leitet der Experte als DEGUM-Seminarleiter zertifizierte Kurse zur Sonografie der Säuglingshüfte.
Viele Geburtskliniken bieten eine Ultraschalluntersuchung in den ersten Lebenstagen an. „Dieser frühe Untersuchungstermin ist deshalb so wichtig, weil die Verknöcherungsgeschwindigkeit in den ersten sechs Lebenswochen sehr hoch ist und sich langsam bis zum vierten Lebensmonat vermindert“, erklärt Kinderorthopäde Matthiessen. „Je früher mit der biomechanischen Behandlung begonnen werden kann, desto besser. Heute ist es durchaus möglich, eine dezentrierte Hüfte bis zum dritten Lebensmonat in eine altersentsprechend gut entwickelte Hüfte zu überführen“, so der Experte.
Die DEGUM setzt sich für qualifizierte medizinische Ultraschalluntersuchungen ein. Auch an den Verhandlungen zu den neuen Qualitätsregelungen waren Experten der DEGUM aktiv beteiligt.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) vom 15.5.2012

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(7) Verfahren zur Sprachstandserhebung bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache vorgestellt

Die frühkindliche Sprachförderung ist eine zentrale Forderung der PISA Studien und ein wichtiges Anliegen der Bildungspolitik. Insbesondere Kinder mit Deutsch als Zweitsprache haben einen erhöhten individuellen Förderbedarf. Für sie gab es bisher kein geeignetes Sprachstanderhebungsverfahren, das dies berücksichtigte und nach wissenschaftlichen Standards normiert ist. Die Baden-Württemberg Stiftung hat die Entwicklung eines entsprechenden Verfahrens in Auftrag gegeben: LiSe-DaZ wurde am 11. Mai im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt.
Die Sprachförderung ist aus dem Kindergarten nicht mehr wegzudenken, denn sie ist eine der wichtigsten Aufgaben in der frühkindlichen Bildung. In Deutschland gibt es kaum noch eine Tageseinrichtung, die nicht auch von Kindern, die zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, besucht wird. Gerade für sie ist das Beherrschen der deutschen Sprache die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Bildungssystem. Damit Kinder von Beginn an diese Chance nutzen können, sollten sie so früh wie möglich beim Spracherwerb gefördert werden.
Rund um die Investitionen in die frühe Sprachförderung wurden auch die zur Verfügung stehenden diagnostischen Verfahren auf den Prüfstand gestellt. Diese wiesen bislang noch Schwächen in Bezug auf die Berücksichtigung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache auf. Im Rahmen ihres Programms „Sag´ mal was“ hat die Baden-Württemberg Stiftung die Entwicklung eines neuen Verfahrens in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim) und Prof. Dr. Petra Schulz (Universität Frankfurt/Main) ist es gelungen, mit LiSe-DaZ (Linguistische Sprachstanderhebung – Deutsch als Zweitsprache) ein diagnostisches Instrument zu entwickeln, das erstmals die Möglichkeit bietet, den sprachlichen Entwicklungsstand von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache im Alter von drei bis sieben Jahren zu erfassen. Gleichzeitig lassen sich konkrete Anhaltspunkte für die individuelle Sprachförderung ableiten. Am 11. Mai wurde das Verfahren, das an über 900 Kindern normiert wurde, aus „erster Hand“ im Rahmen einer Fachtagung der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig bot die Veranstaltung den Teilnehmenden Raum für Fragen und Austausch.
„Unser Ziel ist es, alle Kinder, die eine Förderung benötigen, bereits vom ersten Kindergartenjahr mit einer qualitativ hochwertigen Sprachförderung zu unterstützen. LiSe-DaZ schließt eine wichtige Lücke in der Sprachstandsdiagnostik. Bislang war es fast unmöglich, den Sprachstand bei denjenigen Kindern differenziert zu erheben, die mit einer anderen Muttersprache als Deutsch in die Einrichtungen gekommen sind. Und gerade bei dieser Gruppe wäre es besonders wichtig, das zu können. Für Kinder mit ausländischen Wurzeln sind gute Deutschkenntnisse der Schlüssel zu einer guten Schulbildung und damit grundlegend für ihre ganze Lebensgestaltung“, sagte Dr. Frank Mentrup, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.
Der Baden-Württemberg Stiftung war es ein wichtiges Anliegen, LiSe-DaZ als ein förderdiagnostisches Verfahren zu konzipieren, das die Anwender und Anwenderinnen aus Kindertagesstätten, Schulen, Fachberatungsstellen, der Sprachtherapie oder den Gesundheitsämtern befähigt, aus den Ergebnissen Konsequenzen für die Förderung des jeweiligen Kindes ziehen zu können. „Wir freuen uns, dass wir mit LiSe-DaZ ein Instrument auf den Markt gebracht haben, das mit einem vertretbaren Aufwand durchgeführt werden kann und sich erstmals vor allem für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache eignet“, erläuterte Geschäftsführer Christoph Dahl.
Das Verfahren lässt sich in Tageseinrichtungen für Kinder und in Schulen sowie im Rahmen von (vor-)schulischen ärztlichen Untersuchungen und der Sprachtherapie durchführen. Die Baden-Württemberg Stiftung hat zur Implementierung von LiSe-DaZ Schulungen angeboten, an denen bisher knapp 500 Einrichtungen teilgenommen haben. Die Rückmeldungen zur Anwendbarkeit sind durchweg positiv. „Die eingesetzten Materialien (wie Bilderbücher und eine Handpuppe) und die Methoden sind Kindern und Fachkräften gut vertraut“, so Prof. Dr. Rosemarie Tracy. Prof. Dr. Petra Schulz ergänzte: „Der Einsatz von LiSe-DaZ nimmt etwa eine halbe Stunde pro Kind in Anspruch, und für die anschließende Auswertung wird ebenfalls je eine halbe Stunde benötigt. Soviel Zeit für die Erfassung der Sprache ist jeder Einrichtung zu wünschen“.
Der LiSe-DaZ® Test ist im Hogrefe Verlag erschienen und kann über den Handel bezogen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.lise-daz.de

Quelle: Pressemitteilung der Baden-Württemberg Stiftung vom 11.5.2012

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(8) Deutscher Kinderschutzbund ehrt Christine Bergmann

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) hat auf seiner Mitgliederversammlung, den Kinderschutztagen, die ehemalige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Christine Bergmann, mit dem goldenen Ehrenzeichen für ihre Verdienste um den Kinderschutz geehrt.
DKSB-Präsident Heinz Hilgers würdigte Bergmanns hervorragende Arbeit als Unabhängige Beauftragte sowie als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Als Unabhängige Beauftragte hat sich Christine Bergmann mit großem Engagement und ganzem Herzen für die Interessen der Opfer des Kindesmissbrauchs eingesetzt. Sie hat den Menschen in der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben und ihr Leid sichtbar gemacht. Ihre Forderungen zur Entschädigung und zur Prävention müssen lückenlos umgesetzt werden.“
Zudem habe sich Bergmann bereits als Bundesjugendministerin für den Schutz von Kindern vor Gewalt und die Umsetzung der Kinderrechte stark gemacht. „Während ihrer Amtszeit wurde das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung Wirklichkeit. Damit wurde Gesetz, was der Deutsche Kinderschutzbund lange gefordert hatte. Gleichzeitig förderte Bergmann die bundesweite Verbreitung unserer Elternkurse Starke Eltern – Starke Kinder®, die Eltern dabei unterstützen dass eine gewaltfreie Erziehung gelingt“, dankte Hilgers Bergmann für ihre wichtige Arbeit.
Das goldene Ehrenzeichen ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Kinderschutzbundes und ist nicht an eine Mitgliedschaft oder aktive Mitarbeit in Gliederungen des DKSB gebunden. Das goldene Ehrenzeichen wurde zum ersten Mal verliehen und wird höchstens einmal jährlich vergeben.

Quelle: ots-Originaltext: Deutscher Kinderschutzbund e.V. vom 11.5.2012

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(9) Trägertreffen „MEHR Männer in Kitas“: 16 Modellprojekte werben für den Erzieherberuf

Bundesweit 16 Modellprojekte werben für mehr männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten und arbeiten an zukunftsfähigen Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern in der Kinderbetreuung. Die 16 Kita-Träger aus dem gesamten Bundesgebiet sind an dem dreijährigen Modellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beteiligt. Das Programm startete im Januar 2011 und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Koordinationsstelle „Männer in Kitas“, mit Sitz in Berlin, lädt die Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer regelmäßig zu Treffen ein, um sich zu vernetzen, sich über gute Erfahrungen auszutauschen, aber auch um Hindernisse und Widerstände zu diskutieren und einen möglichen Umgang damit zu erarbeiten.
Gastgeber des bundesweiten Träger-Treffens ist die Stuttgarter Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH, die das Projekt in Baden-Württemberg umsetzt und eine Imagekampagne für den Erzieherberuf mit dem Slogan „Starke Typen für starke Kinder“ gestartet hat (www.erzieher-werden.de). Die Kampagne macht deutlich, wie vielfältig der Erzieherberuf ist und wie unterschiedlich die Männer sind, die ihn ausüben. Die Fachleute von Konzept-e werden bei dem Treffen auch über ihr Engagement für eine neuartige, praxisintegrierte Erzieherinnen- und Erzieher-Ausbildung berichten: Zwei 2011 und 2012 gegründete Fachschulen in Stuttgart und Karlsruhe, die mit Kindertagesstätten kooperieren, machen die Ausbildung attraktiver – auch für männliche Jugendliche sowie Quereinsteiger mit Berufserfahrung.
Der Anteil männlicher Fachkräfte soll in den teilnehmenden Kitas spürbar steigen. Die EU gibt eine Zielmarke von 20 Prozent vor. In Deutschland ist der Männeranteil in Kindertagesstätten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, trotzdem liegt er bundesweit nur bei 3,5 Prozent. Berechnet man nur den Anteil der männlichen Fachkräfte ohne Zivildienstleistende, FSJ-ler und ABM-Kräfte sind es sogar nur 2,9 Prozent. Um das ehrgeizige EU-Ziel von 20-Prozent langfristig zu erreichen, sind nicht nur große Anstrengungen nötig, um Männer für den Beruf des Erziehers zu interessieren. Männliche Fachkräfte müssen in den Einrichtungen auch willkommen sein und dürfen dort nicht aufgrund ihres Geschlechts auf bestimmte, vermeintlich typisch männliche Aufgaben verwiesen werden.
Da diese Zuweisung zumeist unbewusst abläuft, entwickeln die am Modellprogramm beteiligten Kita-Träger Gender-Konzepte sowie Maßnahmen, die Erzieherinnen, Erziehern und Eltern deutlich machen, welche geschlechtsspezifischen Zuschreibungen sie oft automatisch vornehmen. Auch in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zum Beispiel in Fachschulen, in Arbeitsagenturen und bei anderen Trägern, sind diese grundsätzlichen Überlegungen wichtig. Pädagogische Teams, die aus Frauen und Männern bestehen, haben nur dann für die Kinder die gewünschte Vorbildfunktion, wenn es ihnen gelingt, partnerschaftlich zusammen zu arbeiten und typische, geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen hinter sich zu lassen.
Weitere Informationen: Koordinationsstelle Männer in Kitas: www.koordination-maennerinkitas.de Kampagne „Starke Typen für starke Kinder“: www.erzieher-werden.de Konzept-e-Netzwerk: www.konzept-e.de

Quelle: Presseinformation von Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH vom 11.5.2012

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(10) Neue Qualitätskriterien der BZgA für Maßnahmen der Gesundheitsförderung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit Experten einen Leitfaden mit Qualitätskriterien für gesundheitsfördernde Maßnahmen im Bereich Ernährung, Bewegung und Stressregulation entwickelt. Die 20 Kriterien sollen Fachkräften – etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben oder anderen Einrichtungen – helfen, qualitätsgesicherte Angebote zu entwickeln oder die Qualität bestehender Angebote zu verbessern.
Die Qualitätskriterien sind einfach und leicht verständlich beschrieben. Sie begleiten die Akteure von den ersten Planungsschritten bis hin zur Überführung der Maßnahme in ein dauerhaftes Angebot. So ist es beispielsweise wichtig, vor der Implementierung einer Maßnahme den konkreten Bedarf zu ermitteln, die Zielgruppen zu definieren, diese an der Entwicklung des Angebots zu beteiligen sowie die notwendigen finanziellen Mittel sicherzustellen. Darüber hinaus sollte der Verlauf einer Maßnahme dokumentiert und die Zielerreichung überprüft werden, um abschließend die Wirkung des Angebots kritisch zu hinterfragen.
„Bei gesundheitsfördernden Maßnahmen auf Qualität zu achten, hilft nicht nur die gesetzten Ziele zu erreichen, sondern auch Zeit, Geld und Arbeitskraft effektiv einzusetzen“, sagt BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. „Der neue Leitfaden soll Fachkräfte vor Ort ganz praktisch dabei unterstützen, ihre Kompetenzen zu stärken und die Qualität ihrer Maßnahmen zu erhöhen. Jeder Schritt in diese Richtung bringt die Gesundheitsförderung voran.“
Beispiele aus der Praxis veranschaulichen zudem, wie die Kriterien angewendet werden können. Der Leitfaden richtet sich an alle Fachkräfte, die Projekte zur Ernährung, Bewegung und Stressregulation für Menschen jeden Alters planen und durchführen. Die Erfüllung der Qualitätskriterien ist für eine Projektantragsstellung beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bereits verbindlich.
Der Leitfaden kann unter www.bzga.de/infomaterialien/ernaehrung-bewegung-stressbewaeltigung/leitfaden-qualitaetskriterien/ heruntergeladen und kostenlos bestellt werden. Bestellungen sind außerdem möglich unter: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 14.5.2012

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(11) Lokale Anschwung-Initiativen für die Verbesserung der frühkindlichen Entwicklung!

Der Entwicklung der Jüngsten Anschwung geben. Das möchte das Serviceprogramm Anschwung für frühe Chancen, das im September 2011 gestartet ist. Denn Kinder können ihre Potenziale nur dann voll entfalten, wenn alle mithelfen: von den Eltern über das Jugendamt bis zu den Fachkräften aus Kindergärten, Grundschulen und sozialen Einrichtungen. Rund 2.000 Menschen unterschiedlichster Professionen kamen in den vergangenen Monaten bundesweit auf insgesamt 62 Zukunftskonferenzen zusammen. Hier wurde darüber gesprochen, was es vor Ort schon gibt und wie die frühkindliche Förderung aller Kinder künftig verbessert werden kann. „Ohne Vernetzung kommen wir nicht voran…, Es kommt nicht nur auf Quantität an, auch die Qualität in der Kindertagesbetreuung muss stimmen…, Gutes Fachpersonal ist wichtig…, Mütter und Väter sind die Experten ihrer Kinder, deshalb müssen wir mit ihnen zusammenarbeiten“, lautete u. a. das Credo der Teilnehmenden.
Mehr als 100 lokale Anschwung-Initiativen sind bereits aus den Zukunftskonferenzen hervor gegangen, Städte und Gemeinden können sich aber auch ohne Zukunftskonferenz auf den Weg in eine kinderfreundliche Zukunft machen.
Unterstützt werden sie durch das Anschwung-Programm: Es stellt den Initiativen Prozessbegleiter zur Seite, organisiert Hospitationsreisen und bietet Fortbildungen sowie Fachtagungen an. Am Freitag, den 8. Juni 2012 findet in Leipzig die erste regionale Fachtagung statt zum Thema: „Anschwung für frühe Chancen – mit Eltern stark für kindliche Entwicklung“. Erzieherinnen, Lehrer und Experten aus dem Sozial- und Bildungsbereich können in einzelnen Workshops ins Gespräch kommen, damit Erziehungs- und Bildungspartnerschaften erfolgreich sind. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen bis zum 1. Juni 2012 unter: https://registration.contag-dresden.de/event/62921387
Anschwung für frühe Chancen ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Das Programm wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Quelle: Presseinformation von Anschwung für frühe Chancen vom 14.5.2012

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(12) Holger Hofmann neuer Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes

Der Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerkes hat Holger Hofmann zum neuen Bundesgeschäftsführer bestellt. Der 45-Jährige ist seit 2004 beim Deutschen Kinderhilfswerk und leitet seit 2006 die Programmabteilung. Er übernimmt ab dem 1. Mai die Aufgabe von Dr. Heide-Rose Brückner, die in den Ruhestand geht.
„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm das Deutsche Kinderhilfswerk und die Kinderrechte in Deutschland weiter voran zu bringen“, betont der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger. „Gleichzeitig dankt der Vorstand Heide-Rose Brückner für ihr Engagement für das Deutsche Kinderhilfswerk. Sie hat das Deutsche Kinderhilfswerk mit großem Einsatz und strategischem Blick geführt und hervorragend für die kommenden Jahre aufgestellt. Wir sind uns sicher, dass Holger Hofmann daran anknüpfen und die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes für die Kinderrechte erfolgreich fortführen wird“ so Krüger weiter.
„Das Deutsche Kinderhilfswerk ist bestens aufgestellt, um in den Schwerpunktthemen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, kinderfreundliche Stadtentwicklung und Medienkompetenz zum zentralen kinderpolitischen Ansprechpartner zu werden. Zudem wird das Deutsche Kinderhilfswerk noch stärker dafür eintreten, dass die Rechte von Flüchtlingskindern größere Berücksichtigung finden, die Verbreitung der Kinderrechte zum festen Bestandteil von Schule und Kita werden und die drängende gesellschaftliche Herausforderung der Kinderarmut größere Aufmerksamkeit von Staat und Gesellschaft erhält. Wie keine andere Organisation in Deutschland kann das Deutsche Kinderhilfswerk aufgrund seiner Unabhängigkeit durch private Mittel, seine langjährige kinderpolitische Kompetenz und schlanke Organisationsstruktur eine konsequente Lobbyarbeit für Kinderrechte leisten und lokale Initiativen und Vereine in der Breite fördern. Zielstellung ist, in Kooperation mit Unternehmen die Themen Kinderrechte, Demokratiefähigkeit und Kinderarmut noch besser finanziell auszustatten und in der immer weniger überschaubaren Landschaft der Spendenorganisationen als glaubwürdiger und transparenter Mittelempfänger wahrgenommen zu werden“, erklärt Holger Hofmann zu Beginn seiner neuen Tätigkeit.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 1.5.2012

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