Zeitschrift frühe Kindheit – Archiv

Erziehungswerte vor und nach der Wende

Zum Wandel des Selbstständigkeitsverständnisses in Ostdeutschland

von Gitta Scheller

Vor dem Hintergrund der veränderten gesellschaftlichen Bedingungen in Ostdeutschland ware zu erwarten, dass sich die Erziehungsvorstellungen ostdeutscher Eltern seit der Wende gewandelt haben und das Erziehungsziel „Selbständigkeit“ im (westlichen) Sinne eines eigenständig entscheidenden Individuums zu Lasten anderer auf Unterordnung und Anpassung ausgerichteter Werte, wie „Gehorsam“, an Bedeutung gewonnen hat.

Die Daten der allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) scheinen dieser Annahme zu widersprechen. So bewerteten ostdeutsche Eltern schon 1992 „selbständiges Denken“ genauso hoch wie im Jahr 2000 und sie unterscheiden sich auch kaum von westdeutschen. Über 70 Prozent der ost- und westdeutschen Eltern sehen laut ALLBUS im Jahr 2000 in der Selbständigkeit das zentrale Erziehungsziel. Im selben Jahr schrieben zwölf Prozent der ostdeutschen und elf Prozent der westdeutschen Eltern dem Erziehungsziel „Gehorsam“ die hochste Priorität zu. Möglicherweise sind die im ALLBUS verwendeten Indikatoren zur Messung von Erziehungswerten aber gar nicht geeignet, Veränderungen adaquat abzubilden. Erziehung zu „selbständigem Denken“ bezeichnet vielleicht doch etwas anderes als die in herkömmlichen Studien zum Wandel der Erziehungswerte zu Grunde gelegte Kategorie „Selbständigkeit und freier Wille“.

Zieht man andere Studien hinzu, so gibt es berechtigte Zweifel an der Annahme, dass der Selbständigkeit in Ostdeutschland bereits nach der Wende ein so hoher Stellenwert zukam wie heute. In einer auf die Stadt Gotha bezogenen Studie sahen 1991 nur 55 Prozent und 1993 53 Prozent aller Befragten in der Selbständigkeit das wichtigste Erziehungsziel. Auch die repräsentative Befragung des EMNID-Instituts (Tabelle 1), bei der Befragte in regelmaßigen Abständen gebeten werden, zwischen den Erziehungszielen „Selbständigkeit und freier Wille“, „Gehorsam und Unterordnung“ sowie „Ordnungsliebe und Fleiß“ zu wählen, ergibt im Hinblick auf Umfang und Trendverlauf deutliche Abweichungen von den ALLBUS-Befunden, wenngleich auch hier die zeitgeschichtlichen wie die Ost-West-Differenzen 1991 und 2001 gering ausfallen.

Danach vertraten 1991 54 Prozent der Ostdeutschen und knapp 60 Prozent der Westdeutschen die Ansicht, dass die Erziehung der Kinder vor allem auf „Selbständigkeit und freien Wille“ abzielen sollte. Gehorsam spielte hingegen nur bei fünf Prozent der Ost- und acht Prozent der Westdeutschen eine nennenswerte Rolle. Bis 1995 verliert das Erziehungsziel „Selbständigkeit“ in Ostdeutschland an Bedeutung, wahrend „Gehorsam“ an Stellenwert gewinnt. Bis 2001 steigt dann der Anteil der Ostdeutschen, der meint, Erziehung solle auf „Selbständigkeit“ ausgerichtet sein, auf 57 Prozent an. In Westdeutschland sinkt dagegen zwischen 1995 und 1998 der Anteil der Personen, die in der Selbständigkeit ein zentrales Erziehungsziel sehen. Hier scheint der Wandel der Erziehungsziele zum Abschluss gekommen zu sein.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass der Wert „Selbständigkeit“ nach der Wende an Gewicht gewann, dass sich aber die Erziehungsleitbilder erst allmählich in Richtung einer stärkeren Betonung von Selbständigkeit und Eigenständigkeit sowie einer stärkeren Betonung partnerschaftlicher Umgangsformen veränderten. Außerdem ist zu vermuten, dass Selbständigkeit als Erziehungsziel in der DDR und unmittelbar nach der Wiedervereinigung eine andere Bedeutung hatte als heute. Um dem vermuteten Bedeutungswandel auf die Spur zu kommen, wird untersucht, was die Menschen in der DDR und was sie heutzutage unter Selbständigkeitserziehung verstanden bzw. verstehen. Datengrundlage der Auswertung bilden: (1) qualitative Interviews, die 1991 in der thüringischen Stadt Gotha erhoben wurden, (2) qualitative Retrospektivinterviews, die ich im Juli 1996 und April 1997 in Magdeburg durchgefuhrt und im Sommer 2002 mit 27 Personen wiederholt habe und (3) qualitative Interviews mit jungen 18 bis 24-jährigen Erwachsenen aus dem Jahr 2003.

Selbständigkeitserziehung in der DDR
Sowohl die qualitativen Retrospektivinterviews als auch die zum Thema vorliegenden empirischen Untersuchungen zeigen, dass Eltern die Kinder bereits in der DDR zu selbständigem Handeln und eigener Verantwortung erzogen haben. Allerdings kam der Selbständigkeitserziehung in der DDR eine andere, eher praktische auf die Aufrechterhaltung der Alltagsorganisation der Eltern bezogene Funktion zu.

Alltagspraktische Selbständigkeit
Die Selbständigkeitserziehung zielte in der DDR-Familie vor allem darauf ab, Kinder zu frühzeitiger Reife zu erziehen. Nicht das Kind und sein individuelles Wohlbefinden standen im Mittelpunkt, sondern der möglichst reibungsfreie Tagesablauf. Unter dem Druck der restriktiven Lebensbedingungen konnten den Kindern nur geringe (Selbst-)Entfaltungsmöglichkeiten zugestanden werden. Entsprechend wurden Kinder in der DDR viel stärker als in den alten Bundesländern in den Pflichtenkreis der zu erledigenden Aufgaben eingebunden. Dazu gehörte nicht nur eine frühe Sauberkeitserziehung. Fur die berufstätigen Eltern, denen an Werktagen nur ein geringer Umfang an frei disponibler Zeit zur Verfügung stand, war es wichtig, dass sich die Kinder so schnell wie möglich bestimmte alltagspraktische Fertigkeiten aneigneten, z.B. kurz vor sechs Uhr aufstanden, sich selbst anzogen und wuschen, selbständig das Frühstuck zubereiteten und aßen und jüngere Geschwister vom Kinderhort oder Kindergarten abholten und sich um sie kümmerten. Zu Hause hatten die Kinder weitere Pflichten zu erfüllen: Hausaufgaben machen und die Schultasche für den nächsten Tag vorbereiten. Vor allem Mädchen wurden regelmäßig zur Mithilfe im Haushalt herangezogen. Selbständigkeitserziehung hatte in der DDR eine optimale Anpassung der Kinder an den stärker reglementierten elterlichen Lebensvollzug zum Ziel. Sie diente dazu, die zumeist vollzeiterwerbstätigen Eltern zu entlasten.

Auszug aus dem Elternhaus
Erziehung zur Selbständigkeit beinhaltete auch, dass die Kinder frühzeitig das Elternhaus verließen, in jungem Alter heirateten, durch eigene Erwerbstätigkeit schon früh die ökonomische Unabhängigkeit erlangten und so in die Lage versetzt wurden, frühzeitig eine eigene Familie zu gründen. Insofern kann man davon ausgehen, dass Kinder die Phase der Postadoleszenz zwischen Jugend und Erwachsensein übersprangen und viel früher erwachsen waren. Im Ganzen war die Selbständigkeitserziehung also darauf ausgerichtet, dass Kinder die Erwerbstätigkeit der Eltern nicht behinderten, dass sie selbst frühzeitig die Familie verließen und in das Erwerbssystem eintraten.

Erziehungsverhalten
Es versteht sich fast von selbst, dass eine so verstandene Erziehung zur Selbständigkeit auf Gehorsam als Ausdruck des Respekts gegenüber Erwachsenen basierte. Befragt nach ihren Erziehungszielen kommen die meisten Eltern relativ einmütig zu dem Schluss, dass sie zu DDR-Zeiten wesentlich strenger mit ihren Kindern umgegangen seien und sie viel stärker auf „Anpassung hin erzogen“ hatten als nach der Wende. Erziehen war weniger ein fürsorgliches Unterstützen, als eine Anpassung an eine funktionale Lebensweise, in der kindlichen Anlagen und Wünschen nur ein kleiner Platz eingeräumt werden konnte. Die Erziehung zu Folgsamkeit und Disziplin war in der DDR ein beherrschender Erziehungsgrundsatz. Zur kindlichen Selbständigkeit gehorte in der DDR außerdem, dass Kinder keine allzu intensiven emotionalen Beziehungen zu den Eltern aufbauten und schon früh neben den Eltern andere Bezugspersonen akzeptierten.

Selbständigkeitserziehung nach der Wende
Um das wichtigste Ergebnis der Analyse vorwegzunehmen: Bis heute sind einige der zentralen Grundelemente des ostspezifischen Selbständigkeitsverständnisses erhalten geblieben. Gleichwohl scheint das ostspezifische Selbständigkeitsverständnis im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs mehr und mehr zu Gunsten einer subjektivierten, d.h. auf die Person bezogenen Auffassung von Selbständigkeit zu verblassen, bei der die individuelle Autonomie des Kindes, seine Selbstbezogenheit, Kreativität und individuelle Planungskompetenz an Bedeutung gewinnen.

Alltagspraktische Selbständigkeit

Wie den qualitativen Interviews zu entnehmen ist, bildet die frühe Sauberkeitserziehung sowie die frühzeitige Vermittlung alltagspraktischer Fertigkeiten auch nach der Wende eine wesentliche Dimension des Selbständigkeitsverständnisses. Dass die Kinder „früh trocken sind“, sich frühzeitig selbst helfen konnen, ist nach wie vor wichtig, um die Eltern zu entlasten. Im Zuge des Wandels der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hat die alltagspraktische Komponente des Selbständigkeitsverständnisses sogar noch eine Erweiterung erfahren. Während Eltern wie Kinder in der DDR in der Regel in einem überschaubaren Raumzusammenhang, in einem über die Jahre vertrauten Territorium aufwuchsen, anderte sich mit den neuen Mobilitätschancen auch das Erziehungsverhalten. Erziehung zur Selbständigkeit beinhaltet jetzt die Möglichkeit zum eigenständigen Erkunden des räumlichen Umfelds. Es geht den Eltern darum, dass ihre Kinder lernen, eigene Kompetenzen auch im Umgang mit mobilitätsbezogenen Risiken zu entwickeln und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Auszug aus dem Elternhaus
Die Erziehung zur frühzeitigen ökonomischen Selbständigkeit und eigenständigen Haushaltsgründung hat offenbar an Stellenwert eingebüßt. Einerseits ist auf Grund der Verbesserung der Wohnverhältnisse der Druck auf die Kinder, sich einen eigenen von den Eltern unabhängigen Wohnsitz zu suchen, nicht mehr so groß. Andererseits schätzen wie im Westen so auch im Osten vor allem junge Männer den Komfort des Wohnens bei den Eltern, wie ihre im Vergleich zu den jungen Frauen längere Verweildauer im Elternhaus vermuten lasst. Bei jungen ostdeutschen Frauen ist dagegen der Wunsch, auf eigenen Füßen zu stehen, stärker verbreitet. Ostdeutsche Kinder verbleiben heute nicht nur länger in der elterlichen Wohnung als vor der Wende. Sie heiraten auch später und gründen später eine Familie. Daran wird erkennbar, dass sich durch die Verlängerung der Ausbildungszeiten ebenso wie durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit unter jungen Erwachsenen die Erreichung der persönlichen und ökonomischen Selbständigkeit in Ost- wie in Westdeutschland in hohere Lebensaltersstufen verlagert hat und immer mehr junge Erwachsene immer länger von ihren Eltern finanziell abhängig bleiben.

Erziehung zum selbständigen Planen
Zu den augenfälligsten Merkmalen des neuen Selbständigkeitsverständnisses gehört die Befähigung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung und -planung. Selbständigkeit beinhaltet nach der Wende zu einem großen Teil Selbstbestimmung und -verantwortung fur das eigene Leben. Durch Erziehung sollen Kinder in die Lage versetzt werden, für sich und ihr berufliches Fortkommen selbst verantwortlich zu sein und die den Lebenslauf betreffenden Entscheidungen eigenständig zu treffen. Diese neue Bedeutung von Selbständigkeit ist kindbezogen und zukunftsgerichtet zugleich und findet sich vor allem bei Eltern mit höherem Bildungsniveau und bei jungen Erwachsenen, die relativ unbeeinflusst von DDR-Bedingungen aufgewachsen sind.

Ein wesentlicher Kern der Erziehung im Sinne des erweiterten Selbständigkeitsverständnisses ist die Selbstbezogenheit. Erziehung zur Selbständigkeit impliziert nun viel stärker als vor der Wende, dass Eltern ihre Kinder als autonome Persönlichkeiten wahrnehmen und ihnen Raum geben, sich selbst auszuprobieren und sich ihrer eigenen (beruflichen) Interessen bewusst zu werden. Die Kindheits- und Jugendphase wird von den heutigen Eltern starker als zu DDR-Zeiten als Moratorium bzw. als Experimentierphase wahrgenommen, in der man seine Grenzen erfährt, eigene Ansprüche und Vorlieben entdeckt und auslebt und Selbständigkeit erlernt und unter Beweis stellt. Die Subjektivierung des Selbständigkeitsverständnisses kann man auch daran erkennen, dass Eltern die Eigenverantwortlichkeit und Kritikfähigkeit ihrer Kinder schulen und ihnen vermitteln, vorgegebene Grundlagen und Orientierungen anzuzweifeln und persönliche Wertmaßstäbe zu entwickeln und Außenanforderungen nicht unhinterfragt zu übernehmen. Im Zuge der Individualisierung des Selbständigkeitsverständnisses findet eine Emanzipation von Autoritäten zu Gunsten einer Gesellschaft statt, die viele Optionen offen lässt.

Erziehungsverhalten
Die veränderten Vorstellungen von Selbständigkeit gehen mit anderen Umgangsformen zwischen Eltern und Kindern einher. Bei allen Unterschieden nach sozialer Schichtzugehörigkeit lasst sich erkennen, dass die gestiegene Verantwortung der Eltern zu einer Liberalisierung des Erziehungsverhaltens geführt hat: von einer stärker autoritären, auf Anpassung orientierten Erziehung zu einer eher partnerschaftlichen und auf Gleichberechtigung und Nachgiebigkeit basierenden Erziehung. Die Erziehung zur Selbstbeherrschung der Kinder wird immer mehr zu Gunsten von Spontaneitat und Kreativitat aufgegeben. Kinder sollen sich ausprobieren, Fehler machen und ihre Persönlichkeit entfalten.

Zusammenfassung
Die Interpretation von Selbständigkeit hat sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels in Richtung eines subjektzentrierten Verständnisses verändert. Trotzdem ist das traditionelle ostspezifische Selbständigkeitsverständnis nicht verschwunden, sondern durch individualisierte Orientierungen ergänzt worden. Gefragt ist also nicht mehr nur alltagspraktische Selbständigkeit im Sinne von „Schultasche packen“, „ordentlich sein“ und frühzeitig einen eigenen Haushalt führen, sondern auch Selbständigkeit im Sinne von eigenständiger Lebensplanung und -organisation nach individuellen Wertmaßstaben. Anhand des Bedeutungswandels des Selbständigkeitsverständnisses wird also der Ubergang von einer stärker verstaatlichten Gesellschaft mit nur geringen Entscheidungsmöglichkeiten hin zu einer individualisierten Gesellschaft, die den Menschen ganz andere Verhaltensweisen und Fähigkeiten abverlangt, sehr deutlich. Gleichwohl ergibt sich der Eindruck, dass in Bezug auf das Selbständigkeitsverständnis bis heute feine Bedeutungsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen manifest bleiben, die sich aber zunehmend zu Gunsten einer individualisierten Bedeutung von Selbständigkeit abschwächen.

Die vollständige Fassung einschließlich der Literaturangaben ist über die Geschäftsstelle erhältlich.

Dr. Gitta Scheller ist Privatdozentin für Soziologie an der Universität Osnabrück.

Zitate

„Nee, selbständig waren die Kinder in der DDR nicht. Die wurden viel mehr behütet, das war sozial schon so geregelt durch die Kinderkrippe, durch den Kindergarten, durch die Schule, und selbst als Erwachsener wurde man mehr geführt, man brauchte sich nicht um alles selber zu kümmern. Vieles hat der Staat und der Betrieb einem abgenommen.“

Arbeitsloser, 42 Jahre

„Das ist für mich der gravierendste Unterschied gegenüber vor 1990, dass mir heute unwahrscheinlich viel angeboten wird und ich selber aktiv werden muss. Mich nimmt keiner mehr an die Hand. Früher war eben klar, man kriegte seine Einweisung in die Schule. Dann war schon klar, was dann kommt. Und das ist heutzutage völlig anders. Jeder hat seine Möglichkeiten. Man muss sie nutzen.“

Geschäftsführer, 45 Jahre

„Wichtig ist, dass man die Kinder loslässt, dass sie ihre Erfahrungen machen und sich zurechtfinden lernen. Wir haben unseren Kindern das Sachsen-Anhalt-Ticket gekauft, der eine ist zehn, der andere 14, und die reisen zusammen mit ihren Freunden umher. Jeden Tag woanders hin: nach Halle, nach Dessau. Und gucken sich das da an, die lernen, mit einem Fahrplan umzugehen. Die lernen, mit dem Geld, was sie kriegen, auszukommen und sie sehen was. Sie kommen mit anderen Leuten zusammen. Die Möglichkeiten hatte ich als Kind nicht. Wenn ich mit zehn Jahren mit der Straßenbahn durch die Stadt gefahren wäre, ich wäre überfordert gewesen, was die Umsteigerei angeht. Und das haben wir eben den Kindern beizeiten beigebracht, sich zu orientieren. So lernen sie am ehesten, selbständig zu werden, und das ist ja das Wichtigste, was sie können müssen.“

Arbeitslose, 42 Jahre

„Ich versuche, dass sie nicht an irgendwas wieder glauben. Nicht so, wie ich erzogen wurde. Dass da irgendwas Gutes ist, wo ich nach streben soll. Ich versuche, meine Tochter für alles so offen zu halten“

Angestellte, 42 Jahre

„Wir versuchen unser Kind zu einem selbständigen Menschen zu erziehen. Deshalb ist es mir wichtig, dass mein Kind viele Erfahrungen selber machen kann und dass er die Entscheidungen, die er dann später treffen kann, jetzt im Kleinen auch trifft, dass er viele Sachen ausprobiert und seine Fehler macht.“

Studentin, 24 Jahre