Zeitschrift frühe Kindheit – Archiv

Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter

von Christian Pfeiffer/Peter Wetzels

Am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen sind im Jahr 1998 drei Untersuchungen zum Thema Jugendgewalt durchgeführt worden: (1) Eine Repräsentativbefragung von 9.700 Jugendlichen neunter Schulklassen aus Hannover, Hamburg, Stuttgart und Leipzig zu ihren Gewalterfahrungen; (2) eine Analyse aller Akten der Jahrgänge 1990, 1993 und 1996 der Staatsanwaltschaft Hannover zu den Verfahren, die gegen unter 21jährige Tatverdächtige von Gewaltdelikten durchgeführt worden sind und (3) eine Untersuchung zur Kriminalitätsentwicklung junger Menschen anhand von Statistiken der Polizei und der Strafverfolgungsorgane. Für den 24. Deutschen Jugendgerichtstag hatten wir erste Ergebnisse aus diesen drei Untersuchungen in einem Forschungsbericht zusammengefaßt (Pfeiffer/ Delzer/Enzmann/Wetzels, 1998). Nachfolgend sollen die zentralen Forschungsbefunde der drei Projekte zusammengefaßt wiedergegeben werden.

Nach den Daten der Polizeilichen Opferstatistik hat sich das Risiko junger Menschen, Opfer einer Gewalttat zu werden, seit Mitte der 80er Jahre in den alten Bundesländern weit stärker erhöht als in den zwölf Jahren zuvor. Während die Opferziffer (Opfer pro 100.000 der Altersgruppe) der unter 21jährigen zwischen 1973 und 1985 insgesamt gesehen nur um gut ein Drittel angestiegen ist, hat die der Kinder zwischen 1985 und 1997 um das 2,8fache zugenommen, die der Jugendlichen um das 3,7fache und die der Heranwachsenden um das Doppelte. Die Folge davon ist, daß im Jahr 1997 jeweils etwa 0,9 % der Jugendlichen und Heranwachsenden sowie 0,1 % der Kinder von der Polizei als Opfer einer Gewalttat registriert wurden. Zu den Erwachsenen zeigt sich dagegen eine völlig andere Entwicklung. Die Opferziffer der 21- bis 60jährigen hat sich nach einem stärkeren Anstieg in den 70er Jahren seit 1985 nur noch um 22 % erhöht, die der Senioren um 8,7 %. 1997 wurden 0,3 % bzw. 0,1 % der beiden Altersgruppen als Opfer einer Gewalttat erfaßt.

Dieser Anstieg des Opferrisikos junger Menschen ist primär zu Lasten der Jungen sowie der jungen Männer gegangen. Besonders krass fallen die geschlechtsbezogenen Unterschiede bei den Jugendlichen aus. Seit 1985 ist die Opferziffer der männlichen Jugendlichen um das Vierfache angestiegen, die der weiblichen „nur“ um das 2,5fache. Die starke Zunahme der Viktimisierung von Kindern und Jugendlichen beruht dabei vor allem auf einem extremen Anstieg der ihnen gegenüber verübten Raubtaten. Die entsprechende Opferziffer ist seit 1985 bei den Kindern um das Fünffache angewachsen, bei den Jugendlichen um das 10,6fache.

Mit der Entwicklung der Opferziffern korrespondiert ein entsprechender Trend der Daten zu den Tatverdächtigen. Pro 100.000 der Altersgruppe hat sich die polizeilich registrierte Gewaltkriminalität von Kindern und Jugendlichen seit 1984 in Westdeutschland um das 3,3fache erhöht. Bei den Heranwachsenden ist sie um ca. vier Fünftel angestiegen, während sie bei Erwachsenen nur geringfügig zugenommen hat. Der insgesamt zu beobachtende Anstieg der polizeilich registrierten Gewaltkriminalität hat sich also primär unter jungen Menschen abgespielt. Dabei darf allerdings eines nicht übersehen werden. Die sich im Laufe der letzten zehn Jahre stark verändernde ethnische Zusammensetzung von Tätern und Opfern hat Einfluß auf die Anzeigequote. Nach den Daten unserer Schülerbefragung wird bei der früher dominierenden Täter-Opfer-Konstellation Max gegen Moritz – also zwei jungendliche Deutsche unter sich – jede fünfte Gewalttat angezeigt. Wenn aber Ahmed den Moritz zusammengeschlagen oder beraubt hat (oder Max den Igor), dann wird fast jeder dritte Fall der Polizei gemeldet. Da nun in den letzten zehn Jahren die gewalttätigen Auseinandersetzungen unter den Angehörigen der verschiedenen ethnischen Gruppen stark zugenommen haben, hat sich insgesamt gesehen die Anzeigequote der Jugendgewalt erhöht. Zunehmend geraten Fälle ins Hellfeld der Strafverfolgung, die man im Hinblick auf ihre geringe Tatschwere bei den früher günstigeren Kommunikationsbedingungen unter den Tatbeteiligten noch intern regeln konnte. Eine weitere Folge der beschriebenen Entwicklung ist, daß die Angehörigen von „fremden“ ethnischen Gruppen in der Tatverdächtigenstatistik stärker repräsentiert sind, als es ihrem tatsächlichen Anteil entspricht. Anlaß zur Entwarnung besteht freilich nicht. Der starke Anstieg der polizeilich registrierten Gewaltkriminalität junger Menschen geht weit über das hinaus, was durch die beschriebene Erhöhung der Anzeigebereitschaft erklärt werden kann (vgl. dazu auch Tillmann, 1997; Funk, 1995; Lösel/Bliesener/Averbeck, 1998; Mansel/Hurrelmann, 1998).

Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik über den Anstieg der von Kindern und Jugendlichen verübten Gewalttaten werden ferner durch Befunde der Aktenanalyse und der Strafverfolgungsstatistik relativiert. Die vom KFN durchgeführten Untersuchungen zeigen, daß die polizeilich registrierten Gewalttaten junger Menschen in den letzten Jahren nicht brutaler geworden sind. Die durchschnittliche Deliktschwere hat vielmehr bedingt durch das sinkende Durchschnittsalter der Täter und Opfer deutlich abgenommen. Nach der in Hannover durchgeführten Aktenanalyse steht einer deutlichen Abnahme von Raubdelikten mit hohem Schaden oder Körperverletzungen mit stationärer oder ambulanter Behandlung des Opfers eine starke Zunahme von leichten Delikten gegenüber. Ferner hat auch der Anteil der Ersttäter deutlich zugenommen. Für die These, daß es diese Entwicklung auch bundesweit gegeben hat, sprechen zum einen ein starker Rückgang der Anklagequote von 14- bis unter 21jährigen Tatverdächtigen der Gewaltkriminalität. 1984 wurde noch jeder zweite von ihnen vor Gericht gestellt, 1997 dagegen nur noch etwa jeder dritte. Zum anderen ist zu beachten, daß die ohne Bewährung verhängten Gefängnisstrafen nur bei Gewalttaten Jugendlicher und Heranwachsender seit Mitte der 80er Jahre um fast die Hälfte zurückgegangen sind, nicht aber bei Diebstahlsdelikten oder anderen Straftaten. Die Richter sind also nicht generell milder geworden. Die Erklärung für die partiell veränderte Sanktionspraxis sehen wir vielmehr darin, daß die durchschnittliche Tatschwere bei den angeklagten Gewaltdelikten junger Menschen erheblich abgenommen hat.

Trotz dieser Einschränkungen besteht angesichts der hohen Zuwachsraten der Kinder- und Jugendgewalt Anlaß dazu, nach den Ursachen dieser europaweit zu beobachtenden Entwicklung zu fragen. Eine im Jahr 1997 für die Europäische Union durchgeführte Analyse zur Entwicklung der Jugendgewalt konnte zeigen, daß der deutliche Anstieg der Gewalttaten junger Menschen primär solchen Tätern zuzurechnen ist, die ein niedriges Bildungsniveau aufweisen und deren gesellschaftliche Position von relativer Armut, sozialer Ausgrenzung und schlechten Integrationsperspektiven gekennzeichnet ist (vgl. Pfeiffer, 1998). Die Befunde dieser Untersuchung bestätigen damit Erkenntnisse, die in Frankreich Dubet und Lapeyronnie (1994) in der Schweiz Eisner (1997) oder in England Oliver James (1995) gewonnen haben. Entsprechende Erkenntnisse hat nun auch unsere in Hannover durchgeführte Aktenanalyse erbracht. Danach ist die zwischen 1990 und 1996 eingetretene Zunahme der polizeilich registrierten Jugendgewalt zu etwa vier Fünfteln solchen Jugendlichen und Heranwachsenden zuzurechnen, die sozialen Randgruppen angehören. So hat sich unter den jungen Angeklagten, die nicht mehr Schüler sind, der Anteil der Arbeitslosen im Verlauf der sechs Jahre von 38,2 % auf 60,4 % erhöht. Mehr als drei Viertel der jungen Gewalttäter weist ein niedriges Bildungsniveau auf (maximal Hauptschulabschluß), das ihnen im Berufsleben nur schlechte bis mäßige Perspektiven eröffnet. Auch die Schülerbefragung hat für diesen Zusammenhang einen klaren Befund erbracht. Vergleicht man für die verschiedenen ethnischen Gruppen die Zahl der selbstberichteten Gewaltdelikte pro 100 Jugendliche, so liegt sie für solche 14- bis unter 18jährigen, die die Sonderschulen, Hauptschulen oder das Berufsgrundschuljahr besuchen, durchweg um das Drei- bis Vierfache über den Vergleichszahlen der Gymnasiasten. Offenkundig wird unsere Gesellschaft immer mehr zu einer Winner-Loser-Kultur, in der wachsende soziale Gegensätze erheblich dazu beitragen, daß die Gewaltkriminalität unter jungen Menschen zunimmt.

Eine besondere Problemgruppe sind dabei junge Ausländer und Aussiedler, die seit langem unter den Rahmenbedingungen sozialer Benachteiligung aufwachsen. Junge Zuwanderer, die seit mindestens fünf Jahren in Deutschland leben oder hier geboren sind, haben in der Schülerbefragung zwei- bis dreimal mehr Gewalttaten zugegeben als einheimische Deutsche oder solche jungen Aussiedler und Ausländer, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben. Einen entsprechenden Befund hat auch die Aktenanalyse erbracht. Die seit 1990 in Hannover zu beobachtende, sehr starke Zunahme der Angeklagten aus nichtdeutschen Ethnien beruht zu fast 90 % auf Jugendlichen und Heranwachsenden, die vor mindestens fünf Jahren nach Deutschland gekommen oder hier geboren sind. Junge Migranten sind offenbar eine Zeitlang bereit, anfängliche Eingliederungsprobleme als unvermeidbar hinzunehmen. Wenn sich daraus jedoch dauerhafte soziale Nachteile ergeben, wächst unter ihnen im Laufe der Jahre die Tendenz, sich zu delinquenten Gruppen zusammenzuschließen. Sie haben gewissermaßen „deutsche Ansprüche“ entwickelt, denen keine „deutschen Chancen“ gegenüberstehen. Je länger sie soziale Ungerechtigkeit erfahren, um so stärker wird die Wahrscheinlichkeit, daß sie aus dieser Situation heraus Gewaltdelikte begehen.

Im Rahmen unserer Schülerbefragung wurden auch Daten zur innerfamiliären Gewalt erhoben. Danach ist fast jeder sechste Neuntklässler im letzten Jahr Opfer massiver elterlicher Gewalt (Prügelstrafen oder Mißhandlungen) geworden. Zum Vergleich: Außerhalb der Familie hatten in dieser Zeit „nur“ 12,3 % eine gefährliche Körperverletzung mit oder ohne Waffen erlebt. Letztere wurde der Polizei zu etwa einem Sechstel bekannt, die Mißhandlungen durch Eltern dagegen nur zu 2,5 %. Ferner hat sich gezeigt, daß die von Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfe betroffenen Eltern ihre Kinder mehr als doppelt so oft mißhandelt haben. Damit steht im Zusammenhang, daß sich im Vergleich der ethnischen Gruppen große Unterschiede ergeben. Das eine Extrem bilden die türkischen Jugendlichen, von denen 1997 fast jeder Fünfte Opfer einer Mißhandlung geworden ist. Auf der anderen Seite stehen die einheimischen Deutschen mit einer Viktimisierungsrate von 5,8 %. Solche Gewalterfahrungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, daß die betroffenen Jugendlichen selber Gewalt ausüben.

Differenziert man nach dem Geschlecht, so zeigen sowohl die Untersuchung der polizeilichen Daten wie die Aktenanalyse, daß sich das Übergewicht junger männlicher Täter und Opfer erheblich verstärkt hat. So ist im Vergleich von 1984 zu 1997 der Anteil der männlichen Jugendlichen, die als Tatverdächtige einer Gewalttat registriert wurden, von 0,5 % auf 1,7 % angestiegen, der der Mädchen hat sich dagegen nur von 0,1 auf 0,3 % erhöht. Entsprechendes gilt auch im Hinblick auf die Opfer der Jugendgewalt. Die Dunkelfeldbefragung hat diese Befunde weitgehend bestätigt. Die Jungen dominieren danach vor allem bei den Mehrfachtätern, die nach eigenen Angaben im letzten Jahr mindestens fünf Delikte begangen haben. Die Untersuchung hat ferner gezeigt, daß für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede auch die Erziehung maßgeblich ist. Gewalthandlungen von Mädchen werden von den Eltern erheblich deutlicher abgelehnt als solche von Jungen. Ferner werden Mädchen stärker zu einer konstruktiven Konfliktregulierung angeleitet. Schließlich wird im Vergleich der verschiedenen ethnischen Gruppen deutlich, daß die Geschlechtsunterschiede der Jugendgewalt bei denen besonders krass ausgefallen ausfallen, deren Kultur von männlicher Dominanz geprägt ist (z.B. bei jungen Türken).

Die Schülerbefragung hat es darüber hinaus ermöglicht, das Zusammenwirken mehrerer Belastungsfaktoren zu analysieren: Die Erfahrung innerfamiliärer Gewalt, gravierende soziale Benachteiligung in der Familie sowie schlechte Zukunftschancen des Jugendlichen aufgrund eines niedrigen Bildungsniveaus. Von den einheimischen deutschen Schülerinnen und Schülern sind danach 52,3 % in der privilegierten Situation aufgewachsen, daß für sie keines der drei Merkmale zutrifft, d.h. sie besuchen mindestens die Realschule, ihre Eltern sind weder Sozialhilfeempfänger noch arbeitslos, und sie sind von massiven Formen innerfamiliärer Gewalt völlig verschont geblieben. Das andere Extrem stellen die türkischen Jugendlichen dar, von denen nur 16,0 % unter derart privilegierten Bedingungen aufgewachsen sind. Entsprechende Unterschiede zeigen sich auch dann, wenn man die Rate der unterprivilegierten Jugendlichen vergleicht, d.h. derjenigen, die mindestens zwei der beschriebenen Belastungsmerkmale erfüllen. Sie beträgt bei den einheimischen Deutschen 10,2 % gegenüber 33,9 % der jungen Türken. Diese ungleichen Ausgangsvoraussetzungen haben auf das Gewaltverhalten der Jugendlichen erhebliche Auswirkungen. Unterprivilegierte Jugendliche haben im Jahr 1997 im Vergleich zu Jugendlichen, die entsprechend der obigen Definition privilegiert aufwachsen, drei- bis viermal so oft andere Jugendliche erpreßt, beraubt oder mit Waffen bedroht. Angesichts dieser Befunde überrascht es nicht, daß sowohl nach den Angaben der Täter wie der Opfer beträchtliche Unterschiede zur Jugendgewaltrate der verschiedenen ethnischen Gruppen auftreten. Am höchsten sind die türkischen Jugendlichen und solche aus dem ehemaligen Jugoslawien belastet, am niedrigsten die einheimischen Deutschen.

Angesichts dieser Forschungsbefunde sind wir aufgefordert, das Aufwachsen von jungen Menschen so zu gestalten, daß sie Selbstwertgefühl und soziale Kompetenz entwickeln können. Bei vielen Kindern und Jugendlichen sind die Rahmenbedingungen dafür nicht gegeben. Anstelle von Liebe und Förderung erfahren sie Gewalt und Ablehnung. Längst überfällig ist hier die Abschaffung des elterlichen Züchtigungsrechts. Ein Staat, der den Bürgern signalisiert, daß das Schlagen von Kindern rechtens ist, produziert doch damit das Mißverständnis, daß das rechtlich Erlaubte auch richtig ist. Er macht sich mitschuldig an dem hohen Niveau innerfamiliärer Gewalt gegen Kinder. Wir sind ferner aufgefordert, die Angebote von Schule und Jugendhilfe sinnvoll miteinander zu verzahnen, damit eine Früherkennung der Probleme und schnelle effektive Hilfe möglich würden. Nach dem Vorbild Schwedens sollten kompetente Helfer in den Schulklassen ihr Angebot von anonymer und kostenfreier Beratung unterbreiten, verbunden mit der Information über ihre Schweigepflicht. Eine Gesellschaft, die bei der sozialen Integration von Randgruppen und der Hilfe für mißhandelte und vernachlässigte Kinder versagt, muß dafür mit viel Leid und hohen Kosten bezahlen.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer ist Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN).
Dr. Peter Wetzels ist Mitarbeiter des Instituts.

Literatur:

Dubet, F. & Lapeyronnie, D. (1994). Im Aus der Vorstädte. Der Zerfall der demokratischen Gesellschaft. Stuttgart: Klett-Cotta.

Eisner, M. (1997). Das Ende der zivilisierten Stadt? Die Auswirkungen von Modernisierung und urbaner Krise auf Gewaltdelinquenz. Frankfurt/Main: Campus.

Funk, W. (1995). Nürnberger Schulen-Studie. Regensburg: Roderer.

James, O. (1995). Juvenile Violence in a Winner-Loser-Culture: Socio-Economic and Familial Origins of the Rise of Violence against the Person. London: Free Association Books.

Lösel, F./Bliesner, T. & Averbeck, M. (1999). Hat die Delinquenz von Schülern zugenommen? Ein Vergleich im Dunkelfeld nach 22 Jahren. In: Schäfer, M. & Frey, D. (Hrsg.), Aggression und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen – Von Medien suggeriertes Problem oder empirisch belegtes Faktum? Göttingen: Hogrefe.

Mansel, J. & Hurrelmann, K. (1998). Aggressives und delinquentes Verhalten Jugendlicher im Zeitvergleich. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 50, 78-109.

Pfeiffer, C. (1998). Juvenile Crime and Violence in Europe. In: M. Tonry (Ed.): Crime and Justice. A Review of Research. Volume 23 (S.255-328). University of Chicago Press: Chicago.

Pfeiffer, C./ Delzer, I./Enzmann, D./Wetzels, P. (1998). Ausgrenzung, Gewalt und Kriminalität im Leben junger Menschen – Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter. Sonderdruck zum 24. Deutschen Jugendgerichtstag vom 18.-22.9.1998 in Hamburg.

Tillmann, K.-J. (1997). Gewalt an Schulen: Öffentliche Diskussion und Erziehungswissenschaftliche Forschung. In: Holtappels, H.G./Heitmeyer, W./Melzer, W. und Tillmann, K.-J. (Hrsg.), Forschung über Gewalt an Schulen (S. 11-25). München: Juventa.