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Unser ca. wöchentlich erscheinender Newsletter enthält Nachrichten rund um die Themen Kind, Familie, Gesellschaft und Politik.

Newsletter Nr. 4/2021 vom 25. Januar 2021

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1. Kinder psychisch erkrankter Eltern: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen
2. Kinderrechte und Grundgesetz: eaf-Alternativvorschlag zum Erreichen der Zweidrittelmehrheit
3.
Diakonie Deutschland: Kita-Beschlüsse sind richtig – verlässlichen Corona-Fahrplan entwickeln
4.
Bildschirmzeiten für Kinder: (K)ein Streitthema in Familien
5.
Schlechte Aussichten für Alleinerziehende: Geplante Reform des Familienrechts
6.
„Sendung mit der Maus“ – 50 Jahre Lach- und Sachgeschichten
7.
UNICEF: Kinderarbeit verletzt die Rechte der Kinder und zerstört ihre Zukunftschancen
8.
Kindernothilfe: Internationales Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit wird gestartet
9.
Corona-Hilfe in Afrika: Kinderrechtsbündnis erhält 10 Millionen Euro für den Kinderschutz

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1. Kinder psychisch erkrankter Eltern: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Zu dem Thema „Wenn Eltern psychisch krank sind: was brauchen die Kinder? Herausforderungen für die Hilfesysteme“ ist ab sofort die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erhältlich. Das Heft dokumentiert die gleichnamige Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind am 23/24.10.2020 in Hamburg und enthält u.a. folgende Artikel: Kinder psychisch erkrankter Eltern. Versorgung im Verbund CHIMPS-NET (Silke Wiegand-Grefe, Hamburg); Kinder psychisch erkrankter Eltern. Aktuelle Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe (Sabine Wagenblass, Bremen); Psychisch erkrankte Eltern in geflüchteten Familien. Welche Hilfen brauchen die Kinder? (Areej Zindler, Hamburg); Die Bedeutung postpartaler Depression und Angststörungen für die Mutter-Kind-Interaktion und die kindliche Entwicklung (Anna-Lena Zietlow, Mannheim, und Corinna Reck, München); Zusammenarbeit der Berufsgruppen und Systeme bei Kindern mit psychisch oder suchterkrankten Eltern (Heinz Kindler und Susanne Witte, München); Interview mit Katja Beeck, Gründerin von „Netz und Boden“, Initiative für Kinder psychisch kranker Eltern, Berlin: „Jedes Kind sollte hilfreiche Erwachsene um sich haben, die dazu beitragen, dass seine Bedürfnisse – auch die emotionalen – ausreichend erfüllt werden“, sowie folgende Praxisartikel: Kindergarten plus: Eltern in Projekte zur emotionalen Förderung einbeziehen (Stella Valentien, Berlin); A : aufklaren ab jetzt! Fachkräfte handlungssicher machen, damit Kinder von psychisch erkrankten Eltern in den Fokus rücken (Juliane Tausch und Hanna Berster, Hamburg); Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern – ein Erfolgsmodell. Niederschwellige Unterstützung für Kinder mit psychisch erkrankten Eltern. Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel des Berliner Patenschaftsangebotes des Jugendhilfeträgers Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg e.V. (Angela Kern, Berlin).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga für das Kind vom 25. Januar 2021

 

2. Kinderrechte und Grundgesetz: eaf-Alternativvorschlag zum Erreichen der Zweidrittelmehrheit

Die eaf begrüßt grundsätzlich das Vorhaben der Koalition, die Rechte von Kindern ausdrücklich im Grundgesetz sichtbar zu machen. Sie bezweifelt, dass der gegenwärtige Vorschlag für zwei Drittel von Bundestag und Bundesrat mehrheitsfähig ist. Bei den Kinderrechten muss aus Sicht der eaf ein Zurückfallen hinter die Regelungen der UN-Kinderrechtskonvention vermieden werden. Zugleich sollte den Warnungen vor einer Verschiebung des wohlaustarierten Grundrechtsgefüges und einer von der UN-Konvention abweichenden Kinderrechtenormierung im Grundgesetz Gehör geschenkt werden, die von vielen Verfassungsrechtsjuristinnen und Völkerrechtsspezialisten in der langjährigen Debatte ausgesprochen wurden.

Die eaf hat deshalb ein Policy Paper mit einem Alternativvorschlag erarbeitet. Dieser ist eine schlanke Lösung, der Kinder in Art. 6 des Grundgesetzes explizit nennt. Der eaf-Alternativvorschlag gerät weder mit den UN-Kinderrechten in Konflikt noch gefährdet er das wohlaustarierte Dreiecksverhältnis von Eltern, Kind und Staat.

„Er ist für alle Bürger und Bürgerinnen verständlich und verändert den sprachlichen Duktus der Verfassung nicht“, erklärt Martin Bujard, Präsident der eaf. „In Kombination mit dem von uns vorgeschlagenen Staatsziel, dass die staatliche Gemeinschaft auf die Förderung der tatsächlichen Rechte des Kindes verpflichtet, sollte künftig über diesen Weg die gesamte UN‑Kinderrechtskonvention Beachtung finden, nicht nur einzelne ausgesuchte Rechte und Prinzipien daraus. Zugleich stellt er Kinder unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, wie es die Opposition fordert. Diese Lösung könnte deshalb mehrheitsfähig sein.“

Eine Übernahme einzelner Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention ist nicht notwendig, wirft aber eine Menge Probleme auf. Für die Auslegung von Völkerrecht, wie der von Deutschland ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention, sind die authentischen Sprachfassungen maßgeblich. Daran entzündet sich bereits die Kritik der Opposition, denn die Geister scheiden sich an der Frage, ob das Kindeswohl entsprechend der UN-Konvention nun „angemessen“ oder „vorrangig“ beachtet werden muss. Alle Bemühungen, mit einer deutschen Formulierung die entsprechende völkerrechtliche Rechtslage zu umschreiben, können gleichzeitig eine vom Völkerrecht abweichende verfassungsrechtliche Auslegung hervorbringen, die neue Probleme aufwirft. „Es ist voraussehbar, dass praktisch jeder Versuch in diese Richtung im parlamentarischen Verfahren von Sachverständigen des Verfassungs- und Völkerrechts auseinandergenommen wird. Das kann dazu führen, dass wir in dieser Legislatur keine Grundgesetzänderung mehr bekommen werden“, befürchtet Bujard. Das aber ist aus Sicht der eaf nicht hinnehmbar. Zudem verdeutlicht die Debatte um Corona-Maßnahmen, dass die Kinderrechte in Deutschland dringend gestärkt werden müssen.

Quelle: Pressemitteilung der evangelische arbeitsgemeinschaft familie e.V. vom 19. Januar 2021

 

3. Diakonie Deutschland: Kita-Beschlüsse sind richtig – verlässlichen Corona-Fahrplan entwickeln

Mit dem Beschluss der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden die aktuell gültigen Maßnahmen in der Kindertagesbetreuung bis zum 14. Februar fortgesetzt und verschärft. Aus Sicht der Diakonie Deutschland ist dies angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen sinnvoll. Eine gemeinsame Linie aller Bundesländer, die sich an den jeweiligen Infektionszahlen vor Ort orientiert, ist jedoch nach wie vor nicht in Sicht.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: „Viele Eltern bringen ihre Kinder nach wie vor in die Kita, weil sie keine Alternative haben. Um die Infektionszahlen zu senken und auch Mitarbeitende und Familien keinen Risiken auszusetzen, sind weitere Einschränkungen beschlossen worden. Das ist notwendig, darf aber Familien und Fachkräfte nicht immer stärker belasten. Sie sind bereits am Limit. Kindertagesbetreuung, Kindeswohl und Kinderschutz sind – unter Einhaltung der Hygienebedingungen – weiterhin unbedingt im Blick zu behalten und Notbetreuung aufrecht zu erhalten.

Wenn die Kindertagesbetreuung weiter eingeschränkt wird und in Notbetreuung ist, müssen Familien in dieser schwierigen Situation besser unterstützt werden. Hier sind gerade Arbeitgeber gefordert, Entgegenkommen zu zeigen. Es müssen schon jetzt Strategien entwickelt werden, damit Bildungsbenachteiligungen bei Kindern und Jugendlichen ausgeglichen und kompensiert werden können. Wenn Familien eine Perspektive sehen, kommen sie besser durch den harten Lockdown-Winter.“

Die Diakonie hatte mehrfach einen kohärenten Corona-Fahrplan für Kitas gefordert, der den Familien und den Einrichtungen eine klare Perspektive eröffnet. Neben Notbetreuung muss es eine flexible und unbürokratische Unterstützung der Eltern geben. Auch müssen Kitas zwingend darin unterstützt werden, die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen auch tatsächlich umsetzen zu können – zum Beispiel durch konstant kleinere Gruppen und ausreichendes Hygienematerial und Lüftungssysteme.

Quelle: Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 20. Januar 2021

 

4. Bildschirmzeiten für Kinder: (K)ein Streitthema in Familien

Wenn Kinder und Jugendliche durch Lockdown und Homeschooling mehr Zeit am Smartphone, vor dem Fernseher oder am Computer verbringen, können Bildschirmzeiten zum Streitthema in der Familie werden. Der Medienratgeber „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ gibt Eltern Tipps für verbindliche Regelungen in der Familie.

Neben den aktuellen Herausforderungen für Eltern im Corona-Alltag können Regeln für Bildschirmzeiten zusätzlichen Stress bedeuten. In vielen Haushalten sind digitale Medien derzeit länger im Einsatz als sonst. „Natürlich sind bildschirmfreie Zeiten für Heranwachsende in jedem Alter auch während der Corona-Pandemie wichtig“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Trotzdem brauchen Kinder und Jugendliche nach dem Lernen am Bildschirm noch ausreichend Zeit, um sich mit FreundInnen auszutauschen und zu entspannen – das alles findet derzeit vor allem vor dem Bildschirm statt. In der Lockdown-Zeit sind Ausnahmen in Ordnung: Statt die Bildschirmzeit auf eine bestimmte Stundenzahl zu begrenzen, können Familien Regeln dafür vereinbaren, wann digitale Geräte auch mal ausgeschaltet bleiben. „Eine gemeinsame Medienpause wird so nicht zur unfreiwilligen Auszeit, sondern zum lohnenswerten Ziel im Familienalltag“, sagt Langer.

Die Akzeptanz für bildschirmfreie Zeiten steigt, wenn für alle Familienmitglieder gemeinsame Verabredungen beschlossen werden. „Dabei können Eltern auch erklären, dass die Regelungen für die Ausnahmesituation gelten, in der viele Freizeitaktivitäten online stattfinden müssen“, sagt Langer. Für die ganze Familie kann die gemeinsame Zeit am Morgen und Abend an bestimmten Wochentagen ganz analog gestaltet werden – beispielsweise mit Spaziergängen, (Vor-)Lesen, Basteln oder Gesellschaftsspielen. So haben alle einen Ausgleich zum digitalen Alltag. Für Kinder können beim Lernen am Laptop oder Tablet wie in der Schule Pausenzeiten festgelegt werden, in denen sie sich ohne digitale Medien beschäftigen, um sich körperlich und geistig zu erholen. Ein Mediennutzungsvertrag kann dabei helfen, die Regeln gemeinsam festzulegen. Hilfreich für die Familienorganisation können auch ein Medien-Wochenplan sein oder Gutscheine für Medienzeiten bzw. -pausen. Mehr Informationen zur Mediennutzung ihrer Kinder finden Eltern auf www.schau-hin.info.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der AOK – Die Gesundheitskasse. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht vom 19. Januar 2021

 

5. Schlechte Aussichten für Alleinerziehende: Geplante Reform des Familienrechts

Der im August 2020 bekanntgewordene Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Reform des Kindschafts- und Unterhaltsrechts ist leider kein Meilenstein auf dem Weg zur Stärkung der Lebenswirklichkeiten von Einelternfamilien. „Die größten Stolpersteine der geplanten Reform sind erstens die Einführung eines automatischen gemeinsamen Sorgerechts bei Anerkennung der Vaterschaft, zweitens die Einführung einer faktischen Beratungspflicht in Sorgerechtsstreitigkeiten und drittens die Neuregelungen des Unterhalts im paritätischen Wechselmodell, die zu einer weiteren Schlechterstellung des einkommensschwächeren Elternteils führen“, bemängelt Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV).

Ein Kernstück der Reform ist die Begründung der gemeinsamen Sorge durch Anerkennung der Vaterschaft. Diesen Automatismus lehnt der VAMV entschieden ab. „Gemeinsame Sorge ja, aber durch bewusste Entscheidung!“, betont Jaspers. Durch Heirat oder gemeinsame Sorgeerklärung treffen bereits über 91 Prozent der Eltern im Geburtsjahr des Kindes die Entscheidung, dass sie miteinander für gemeinsame Kinder sorgen wollen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sprechen bei den restlichen 9 Prozent gute Gründe dagegen, wie eine hochstrittige Trennung, der Umstand, dass sich die Eltern kaum kennen oder auch Gewalt und Sucht. Der geplante Automatismus sieht nur eine Ausnahme vor, nämlich wenn ein Gericht die Vaterschaft feststellt. „Hier besteht die Gefahr, dass betroffene Mütter aus Angst vor einem belastenden Gerichtsverfahren diesen Weg nicht gehen und in der Folge die betroffenen Kinder ohne Kenntnis ihres Vaters und ohne Unterhalts- und Erbschaftsansprüche bleiben werden“, gibt Jaspers zu Bedenken.

Ferner warnt der VAMV vor der Einführung einer faktischen Beratungspflicht bei Sorgerechtskonflikten ohne ausreichendes und gutes Beratungsangebot: Denn dies würde Eltern mit ihren Konflikten allein lassen, anstatt diese zu deeskalieren. Eindringlich kritisiert der VAMV die Unterhaltsregelung im paritätischen Wechselmodell: Die vorgesehene Anrechnung des Kindergeldes würde zulasten des einkommensschwächeren Elternteils und zulasten einer fairen Bemessung des Unterhalts gehen, statt das Kindergeld hälftig zwischen den Eltern aufzuteilen. Ziel muss bleiben, im Wechselmodell ein Kind in beiden Haushalten gut versorgen zu können.

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) vom 20. Januar 2021

 

6. „Sendung mit der Maus“ – 50 Jahre Lach- und Sachgeschichten

Die Maus wird 50 – das wird auch bei KiKA groß gefeiert. Das Herzstück des KiKA-Programmschwerpunktes bildet eine Mitmach-Aktion, bei der Kinder Teil des Jubiläums werden und es aktiv mitgestalten. Noch bis zum 1. Februar sind „Maus“-Fans aufgerufen, auf kika.de für ihre liebsten Lach- und Sachgeschichten abzustimmen. Die populärsten Geschichten werden in der Geburtstagssendung „Deine Sendung #mitdermaus“ am 7. März gezeigt. Danach ist das Maus-Angebot im KiKA-Player abrufbar.

„Seit 50 Jahren lachen und erfahren Kinder Sachen bei ‚Die Sendung mit der Maus‘. Inzwischen vermittelt das Format auf allen Plattformen unterhaltsam Wissen, ist von Kindern geliebt, von Eltern und Pädagog*innen hochgeschätzt und seit Sendestart ein wichtiges Element bei KiKA“, so KiKA-Programmgeschäftsführerin Dr. Astrid Plenk. „Gemeinsam mit der Maus und dem Elefanten blicken wir in die Zukunft und gratulieren von Herzen.“

Ab dem 1. März stimmt ein besonderes Angebot auf das Jubiläum ein. Mit dem Wochenstart ist täglich zur Mittagszeit um 12:25 Uhr eine Folge „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) im KiKA-Programm zu finden. Der Vorabend ab 17:40 Uhr stimmt mit einem „Maus-Spezial:Auslandsmaus“ und „Elefantastisch“ (beide WDR) auf den Geburtstag ein.

Die „Geburtstagsendung mit der Maus – Hallo Zukunft“ (WDR?) am 7. März um 11:30 Uhr bei KiKA (Das Erste um 9:00 Uhr) blickt nach vorne. Das Maus-Team möchte herausfinden, was es in den kommenden 50 Jahren mit der Maus zu erleben gibt. Gute Ideen für zukünftige Sachgeschichten-Themen haben die Kinder im Vorfeld an das Maus-Team geschickt. Einige davon werden in der Sendung zu sehen sein. Verantwortlicher Redakteur beim WDR ist Joachim Lachmuth.

Für „Deine Sendung #mitdermaus“ (WDR) am 7. März um 14:00 Uhr bei KiKA kann das Publikum aktuell auf kika.de aus 50 Maus-Filmen abstimmen. Aus den zur Wahl stehenden Wunschfilmen werden dann 15 Lach- und Sachgeschichten in einer einstündigen Show angespielt und besprochen. Neben den jungen „Maus“-Fans kommentieren auch Prominente, bekannt aus dem KiKA-Programm, die Filme. Clarissa Corrêa da Silva und Ralph Caspers führen durch die Sendung. Verantwortlicher Redakteur beim WDR ist Nils Wohlfahrt.

Ab 2. Februar sind Kinder aufgerufen, eine Geburtstagstorte für die Maus zu zeichnen, zu malen oder zu basteln. Einige originelle Kunstwerke werden in „Deine Sendung #mitdermaus“ zu sehen sein. Auf kika.de werden ausgewählte Bilder der jungen Künstler*innen in einer Bildergalerie präsentiert.

Quelle: Pressemitteilung des KiKA – Der Kinderkanal ARD/ZDF vom 22. Januar 2021

 

7. UNICEF: Kinderarbeit verletzt die Rechte der Kinder und zerstört ihre Zukunftschancen

Statement von Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland, zum Internationen Jahr gegen Kinderarbeit: Kinderarbeit sind laut Definition Arbeiten, für die Kinder zu jung sind oder die gefährlich oder ausbeuterisch sind, die körperliche oder seelische Entwicklung schädigen oder die Kinder vom Schulbesuch abhalten. Seit dem Jahr 2000 gelang es, die Ausbeutung von Kindern deutlich zu verringern. Aber schon vor der Corona-Pandemie gab es starke Zeichen, dass Armut in vielen Ländern ansteigt. Niedrige Löhne, weniger Schutzmaßnahmen, schwache Systeme der sozialen Sicherung sowie zu wenig hochwertige Bildung machen Kinderarbeit vielerorts wieder normal. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen! Weltweit arbeiten über 152 Millionen Mädchen und Jungen unter Bedingungen, die ihre Entwicklung gefährden, fast die Hälfte von ihnen unter besonders schweren, ausbeuterischen Bedingungen. Zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit zählen unter anderem sexuelle Ausbeutung, Schuldknechtschaft oder der Einsatz als Kindersoldaten und -soldatinnen. Viele arme Familien in Produktionsländern leben von Tag zu Tag. Krankheit, Kündigungen oder Einnahmeneinbußen zum Beispiel durch die Pandemie können Familien dazu zwingen, ihre Kinder zum Arbeiten zu schicken. Für arbeitende Kinder verschlechtert die Pandemie ihre Situation zusätzlich. Sie müssen noch länger arbeiten, sie werden noch weniger gesehen und Schutzmaßnahmen erreichen sie nicht mehr. In vielen Ländern sind die Schulen seit Monaten geschlossen – ein Teil der Kinder wird vermutlich nicht wieder dorthin zurückkehren, sondern wird arbeiten müssen, um das Überleben der Familien zu sichern. Das Internationale Jahr gegen Kinderarbeit ist eine wichtige Initiative, um jetzt gegenzusteuern: Regierungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft müssen zusammenarbeiten. Schutzmaßnahmen vor Ausbeutung und Gewalt sind heute wichtiger denn je. Wir müssen verhindern, dass arme Familien noch mehr in Not geraten und auch die am stärksten benachteiligten Familien und Kinder sozial abgesichert sind. Und Schulen müssen unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen rasch wieder öffnen. Auch Unternehmen müssen einen Beitrag leisten und ihre Lieferketten überprüfen. Sie müssen nicht nur Kinderarbeit ausschließen, sondern dafür sorgen, dass die Ursachen von Kinderarbeit angegangen werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Eltern unter fairen und sicheren Bedingungen arbeiten können, damit die Kinder nicht zum Überleben der Familie beitragen müssen. Davon profitieren die Kinder als erstes.“

Quelle: Pressemitteilung von UNICEF Deutschland vom 21. Januar 2021

 

8. Kindernothilfe: Internationales Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit wird gestartet

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) startet am Donnerstag, den 21. Januar, zusammen mit dem globalen Netzwerk Alliance 8.7 das Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit. Die Kindernothilfe ist Mitglied der Alliance 8.7 und unterstützt das gemeinsame Ziel der Abschaffung von Kinderarbeit. „Die Corona-Pandemie erschwert dabei unseren Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Die Folgen für Millionen arbeitende Kinder sind katastrophal“, sagt Vorstandsmitglied Carsten Montag.

Nach Angaben der ILO sind aktuell 152 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit betroffen. Zwar ist die Zahl in den vergangenen zehn Jahren um 38 Prozent gesunken, jedoch hat die Corona-Pandemie drastische Auswirkungen auf die Entwicklungen. Corona-bedingte Schulschließungen und Arbeitslosigkeit der Eltern steigern Armut und die Zahl der arbeitenden Kinder. „Besonders jetzt ist es mehr als wichtig, das gemeinsame Ziel der Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit nicht aus den Augen zu verlieren“, betont Carsten Montag.

Seit Jahren setzt sich die Kindernothilfe für den Schutz von Mädchen und Jungen vor ausbeuterischer Kinderarbeit ein. In ihren Projektländern tragen Kinderschutzzentren, Zugang zu Bildung sowie die Unterstützung von Familien, damit sie nicht mehr auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen sind, nachhaltig dazu bei, den Kreislauf der Armut zu unterbrechen und arbeitenden Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu bieten. „Dabei ist es uns als Kinderrechtsorganisation besonders wichtig, betroffene Mädchen und Jungen an politischen Debatten wie dieser zu beteiligen, da sie die Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebensrealität sind“, sagt Montag.

Außerdem fordert die Kindernothilfe zusammen mit anderen Kinderrechtsorganisationen strenge Gesetze mit klar definierten Haftungsregelungen, die Unternehmen verpflichten, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten, um so ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden. „Diese globale Herausforderung können wir nur gemeinsam lösen“, so Montag weiter.

Quelle: Pressemitteilung der Kindernothilfe vom 21. Januar 2021

 

9. Corona-Hilfe in Afrika: Kinderrechtsbündnis erhält 10 Millionen Euro für den Kinderschutz

Gemeinsamer Einsatz für Kinderrechte in der Corona-Pandemie: Joining Forces, der Zusammenschluss der sechs größten Kinderhilfsorganisationen der Welt, erhält zehn Millionen Euro von der Europäischen Union, um Mädchen und Jungen in fünf afrikanischen Ländern vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen. „Unter den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden die Kinder am stärksten. Sie sind die verborgenen Opfer dieser Krise“, sagt Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland. „Durch die Ausgangsbeschränkungen sind Mädchen und Jungen einem hohen Risiko von häuslicher und sexueller Gewalt ausgesetzt. Im Bündnis haben wir ein leistungsfähiges und weitreichendes Projekt geschaffen, welches mit der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union das Leben von Hundertausenden Mädchen und Jungen verbessern kann.“ Das Projekt „Joining Forces for Africa – Schutz von Kindern vor Gewalt während der COVID-19 Krise und darüber hinaus“ (JOFA) steht unter der Leitung von Plan International Deutschland. In Deutschland zählt außerdem World Vision zu den Projekt-Trägern.

Rund 718.000 Kinder sollen in den kommenden drei Jahren vom „Joining Forces for Africa“-Projekt profitieren. Es wird in Äthiopien, Kenia, Mali, Senegal und Uganda durchgeführt. Diese Länder sind aufgrund eines hohen Risikos negativer Auswirkungen durch die Pandemie und des daraus resultierenden Bedarfs an Kinderschutz vor Ort ausgewählt worden. Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, leben in Flüchtlingslagern, städtischen Elendsvierteln, Konfliktregionen oder Grenzgebieten. „Diese gefährdeten Kinder benötigen in der aktuellen Krise besondere Aufmerksamkeit und eine starke Lobby, damit ihre Bedürfnisse nicht übergangen werden“, betont Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Unsere Analysen vor Ort zeigen, dass sich Lücken im Kinderschutz und mangelnde Unterstützung jetzt dramatisch auswirken“, so Waffenschmidt weiter. Danach stieg die Gewalt an Kindern durch Eltern, ebenso nahmen sexueller Missbrauch und Vergewaltigungen an Mädchen sowie Kinderschwangerschaften zu. Es gibt Berichte, dass Familien sexuelle Gewalttaten an ihren Kindern nicht melden, weil sie fürchten, sich auf Polizeistationen oder in Gesundheitseinrichtungen mit dem Coronavirus zu infizieren. Durch die eingestellten Schulspeisungen erhalten arme Kinder und Jugendliche keinen regelmäßigen Zugang mehr zu Mahlzeiten. Es fehlen Lernmaterialien und Anleitungen für den Unterricht zu Hause, trotz vieler Anstrengungen von NGO’s und Regierungen, Bildung weiterhin zu ermöglichen. Weil die Familien als Folge der Pandemie ihre Lebensgrundlagen verloren haben, werden Kinder zur Arbeit, etwa im Bergbau, gezwungen, sie werden von kriminellen Banden rekrutiert und als Drogenkuriere eingesetzt.

„Wir wissen, dass gerade junge notleidende Mütter ihre Kinder aussetzten“, so Maike Röttger weiter. „Das sind unhaltbare Zustände. Dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist das Ziel des JOFA-Projektes. Wir werden deshalb die bestehenden Kinderschutzsysteme in den Ländern stärken und gleichzeitig mit Familien, Gemeinden und Institutionen zusammenarbeiten, um gefährdeten Kindern rechtzeitig und effektiv helfen zu können“. Sehr wichtig sei allen Partnern die Beteiligung der Betroffen bei der Ausgestaltung des Projektes, denn „Kinder und Jugendliche kennen ihre Probleme und Bedürfnisse am besten.“ „Wir werden auch darauf achten, dass sie in politischen Gremien und in den Medien gehört werden, damit das Bewusstsein für ihre Schutzrechte wächst“, ergänzt Christoph Waffenschmidt. Neben Plan International und World Vision sind auch ChildFund International, Save the Children, Terre des Hommes und SOS-Children’s Villages International an der Durchführung des Projekts beteiligt. Zu den konkreten Maßnahmen zählen unter anderem:

– Stärkung und Aufbau von Kindernotrufnummern, um es Mädchen und Jungen zu ermöglichen, Vorfälle sexueller Gewalt vertraulich zu melden.

– Training in Kinder- und Jugendclubs: Mädchen und Jungen werden über ihre Rechte aufgeklärt, damit sie diese in ihren Familien und Gemeinden einfordern und vertreten können.

– Unterstützung der Eltern bei der Stressbewältigung, beim Aufbau von Fähigkeiten für eine positive Elternschaft und bei der gegenseitigen Unterstützung in schwierigen Zeiten

– Kooperation mit Medien und Verteilung von Informationsmaterial für Familien und Kinder zum Kinderschutz, um das Bewusstsein dafür in den Gemeinden zu erhöhen.

– Trainings für lokale Kinderschutz-Komitees, z.B. in psychologischer erster Hilfe, und Förderung einer effektiven Zusammenarbeit mit spezialisierten Diensten

– Politik-Beratung zur Integration von Kinderschutzmaßnahmen in COVID-19-Programme

Neben den 718.000 Kindern, die von dem JOFA-Projekt profitieren werden, sind rund 3.000 Mitarbeitende der lokalen Kinderschutz-Institutionen sowie 23.000 Eltern und Betreuerinnen und Betreuer an der Umsetzung beteiligt.

Joining Forces ist eine Allianz der sechs größten internationalen Kinderrechtsorganisationen. Ihr gehören an: Plan International, World Vision International, ChildFund Alliance, Save the Children International, Terre des Hommes International Federation und SOS-Children’s Villages International. Das Bündnis entstand 2017 und konzentriert sich derzeit auf zwei Initiativen: Förderung von Kinderrechten und Beendigung der Gewalt gegen Kinder. Es vermittelt diese Werte im direkten Austausch mit den Regierungen vor Ort. „Joining Forces for Africa“ (JOFA) ist das erste gemeinsame Hilfsprojekt der Allianz.

Quelle: Pressemitteilung von Plan International und World Vision International vom 20. Januar 2021

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Kontakt:
Deutsche Liga für Kind

Deutsche Liga für das Kind
Charlottenstr. 65, 10117 Berlin

post@liga-kind.de

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Kindergarten plus Newsletter Nr. 1/2021 vom 7. Januar 2021

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Wir wünschen allen Leser*innen
ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!
Das Kindergarten plus-Team

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1. Rückblick und Ausblick
2. Kindergarten plus-Zertifikate verliehen
3.
Neues Kindergarten plus-Faltblatt erhältlich
4.
Erste Online-Seminare 2021 können gebucht werden
5.
Material-Sonderaktion wird fortgesetzt

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1. Rückblick und Ausblick

Der Rückblick auf das letzte Jahr zeigt, trotz Lock-Downs am Anfang des Jahres und weiteren Einschränkungen gegen Jahresende hat das Kindergarten plus-Team gemeinsam mit den teilnehmenden Kitas viel geschafft. Über 60 Einrichtungen wurden neu geschult.10.000 Kinder konnten 2020 mit den Handpuppen Tula und Tim wichtige Erfahrungen sammeln und Entdeckungen im „Land der Gefühle“ machen. Bei Kindergarten plus kamen im Jahr 2020 auch neue Aufgaben dazu: die Konzeption und Durchführung der ersten Online-Seminare und die Durchführung des Piloten Kindergarten plus START. Ganz neu war ab April 2020 auch, dass erstmalig ausgewählte Materialien von allen interessierten Kitas und Eltern bestellt werden konnten. Diese Öffnung war ein Ergebnis des fachlichen Austauschs mit Kitas und Dozent*innen im Projekt. Wir hatten gefragt: Was brauchen Kinder und Familien in den Zeiten sozialer Distanziertheit? Die mehrheitliche Antwort war: niedrigschwelliges, ansprechendes Material, mit dem das Thema Gefühle ins Spiel gebracht werden kann. 2021 werden diese wichtigen Neuerungen weiterverfolgt. Insbesondere das Online-Seminarwesen wird im 1. Halbjahr eine wichtige Rolle spielen. Der direkte Kontakt mit den Kindertageseinrichtungen und die Planung von Präsenzseminaren ab dem 2. Quartal 2021 bleiben dabei weiterhin von besonderer Bedeutung.

 

2. Kindergarten plus-Zertifikate verliehen

Vor Weihnachten konnten acht Zertifikate verliehen werden. Drei Zertifikate gingen nach Wien/Österreich. Zwei Einrichtungen der St. Nikolaus Stiftung, der Pfarrkindergarten Maria Loretto und der Kindergarten Maurer Lange Gasse haben sich qualifiziert. Ein Zertifikat erhielt der Kindergarten Keltengasse der Wiener Kinderfreunde. Die weiteren Urkunden gingen in Deutschland an die Kindertageseinrichtung Himmelszelt in Siegen, die Kindertagesstätte Großrudestedt, den Katholischen Kindergarten St. Christophorus in Mengen-Ennetach, die AWO Kita Kamp-Lintfort sowie die Kindertagesstätte Wirbelwind in Essenheim. Kindergarten plus Team gratuliert den Kitas und wünscht allen weiterhin viel Spaß mit Tula und Tim!

Das Zertifikat Kindergarten plus kann erreicht werden, wenn eine Einrichtung, die mit den Materialien arbeitet, den Fragenbogen Kindergarten plus einschickt. Der Fragenbogen Kindergarten plus kann online bestellt werden (Print-Ausgabe) und ist auf Anfrage auch per E-Mail an info(a)kindergartenplus.de zu erhalten.

 

3. Neues Kindergarten plus-Faltblatt erhältlich

Das neue Kindergarten plus-Faltblatt entstand in Zusammenarbeit mit P&S Grafik aus Berlin. Es ist seit Oktober 2020 erhältlich. In dem neuen Kindergarten plus-Faltblatt werden die wichtigsten Informationen zum Programm präsentiert. Auch der neue Programmbereich Kindergarten plus START für die alltagsintegrierte Förderung jüngerer Kinder wird dargestellt. Neu sind auch die ansprechend und liebevoll gestalteten farbigen Illustrationen von Celine Simoncelli, in denen ein besonderer Wert auf die Darstellung von Vielfalt gelegt wird. Das Faltblatt ist im Print- und im Webformat erhältlich.

 

4. Erste Online-Seminare 2021 können gebucht werden

Im November 2020 nahmen gut 50 pädagogische Fachkräfte an den ersten Kindergarten plus Online-Seminaren teil. Das Feedback der Teilnehmenden war ohne Einschränkung positiv. Insbesondere die persönliche Ansprache, der gemeinsame Austausch und der Spaß während des Veranstaltungstages hervorgehoben. Die Teilnehmenden fühlten sich gut auf die Durchführung des Programms vorbreitet, konnten erfolgreich ihre Erfahrungen austauschen und neue Ideen sammeln.

Auch im Jahr 2021 besteht wieder die Möglichkeit, an ein Online-Seminaren teilzunehmen. Neben den beiden Tagen der Basisfortbildung für das Projekt mir vier- und fünfjährigen Kindern wird auch der Einführungstag in den neuen Programmbereich Kindergarten plus START angeboten. Kindergarten plus START hat die alltagsintegrierte Förderung zwei- und dreijähriger Kinder zu Ziel.

Kindergarten plus Online-Seminare werden ausschließlich im Live-Format angeboten. Die Seminare werden von Stella Valentien, Diplom-Kleinkindpädagogin und Leiterin des Aufgabenbereichs Kindergarten plus gestaltet. Neben kurzen Theorie-Impulsen bestehen in den Seminaren zahlreiche Möglichkeiten, selbst tätig zu werden, sich in Kleingruppen auszutauschen, Beobachtungskompetenzen zu schärfen, die Methoden und Materialien von Kindergarten plus kennenzulernen und eigene Erfahrung zu reflektieren. Die Kosten betragen je Seminartag 90 Euro. Ein Seminarskript ist in den Kosten enthalten.

Alle Seminare können auf der Website www.kindergartenplus.de/shop-seminare  gebucht werden.

Termine im ersten Quartal 2021 sind:

  • Basisfortbildung Teil 1 (Einführungstag in das Projekt für Vier- und Fünfjährige) am 25. Februar,
  • Basisfortbildung Teil 2 (Reflexion der Durchführung und Vertiefungsmodul) am 2. März,
  • Einführungstag Kindergarten plus START am 18. Februar.

Weitere Termine werden in Folge auf der Website veröffentlicht.

Neben einen internetfähigen PC, Laptop oder Tablet und einem Internetzugang mit ausreichendem Datentransfer werden für die Teilnahme eine Webcam sowie Mikrofon und Lautsprecher (entweder im Gerät integriert oder extern z.B. als Headset) benötigt. Spezielle Computerkenntnisse sind nicht notwendig. Es muss keine zusätzliche Software oder App installiert werden.

 

5. Material-Sonderaktion wird fortgesetzt

Im Frühjahr 2020 stellte Kindergarten plus erstmalig ausgewählte Materialien allen interessierten Kitas und Eltern zur Verfügung. Dies geschah im Rahmen einer Sonderaktion, um praktische Ideen für den beziehungsorientierten Austausch zwischen Eltern und Kita und innerhalb der Familien zugänglich zu machen. Das Angebot kam sehr gut an und wird auch im Jahr 2021 fortgesetzt. Zu den Materialien gehören:

  • Das Kniebuch Tula und Tim im Land der Gefühle. Mit Gesprächs- und Bewegungsideen und Platz für kreative, individuelle Lösungen (DIN A3)
  • Das Spielmaterial-Set für die emotions- und beziehungsorientierte Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Bestehend aus Türhänger, Legekarten, Stimmungsbarometer, Gefühls-Rahmen (DIN A4, 8 Seiten)
  • Das Gefühlsgesichter-Plakat (inkl. Spiegelfolie, DIN A2)
  • Das Liederheft Tula und Tim und andere Kinderlieder mit Spiel- und Bewegungsideen, Texten, Noten und Akkordsymbolen (DIN A5, 22 Seiten).

Alle Materialien können auf der Website www.kindergartenplus.de/shop-seminare bestellt werden.

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Kontakt:

Stella Valentien
Deutsche Liga für das Kind
Charlottenstr. 65, 10117 Berlin

info@kindergartenplus.de
www.kindergartenplus.de